Juli-Blog

Logo von ZehnZehn

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Infostand am Donnerstag, 25. Juli 2019, in der Fußgängerzone in München

Der Münchner Aktionskreis ZehnZehn organisiert seit Jahren den Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in der bayerischen Landeshauptstadt. Heuer ist zusätzlich ein Infotag geplant. Am Donnerstag, 25. Juli 2019, ist in der Fußgängerzone/Ecke Rosental von 12 bis 16 Uhr ein Infostand aufgebaut. Informiert wird über Hilfsangebote, diverse Einrichtungen in München und das Thema psychische Erkrankung. Vertreter von unterschiedlichen Institutionen sind als Ansprechpartner vor Ort.


Header der Filmkunstwochen unter www.filmkunstwochen-muenchen.de

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Erinnerung: Psychiatrie im Film: „Grau ist keine Farbe“ und „12 Tage“ am 30. und 31. Juli 2019 in München

BASTA – das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen und ariadne – Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke e. V. zeigen in Zusammenarbeit mit dem Kino Neues Rottmann im Rahmen der Filmkunstwochen auch dieses Jahr wieder Filme zum Thema Psychiatrie.

Dienstag, 30. Juli 2019: „Grau ist keine Farbe“, Dokumentarfilm Deutschland 2018

Thema: Depression

Diskussionsleitung: Dr. med. Stephan Mirsich, Leiter der Tagesklinik Süd für Psychiatrie und Psychotherapie, BRK Kreisverband München und außerdem kommen einige Schauspieler zur Diskussion.

Mittwoch, 31. Juli 2019: „12 Tage“, Dokumentarfilm Frankreich

Thema: Zwangseinweisung in die Psychiatrie

Diskussionsleitung: Dr. Walter Stehling, Facharzt am Klinikum rechts der Isar, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München

Die Filme werden im Kino Neues Rottmann gezeigt:
Rottmannstr. 15,
80333 München,

Tel.: 089/52 16 83)

Beginn ist jeweils 18 Uhr.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Das gesamte Programm der Filmkunstwochen ist unter http://filmkunstwochen-muenchen.de/programm-2019/ zu finden.


Logo kbo - Kommunale Kliniken des Bezirks Oberbayern GgmbH

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Stationsäquivalente Behandlung – Zu Hause versorgt wie im Krankenhaus

Eine Alternative zur Behandlung im Krankenhaus bietet die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung (StäB). Im Rahmen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) hat der Gesetzgeber in §115d SGB V die StäB als neue Krankenhausleistung für psychisch Kranke mit Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit definiert. Der zu Behandelnde wird durch mobile ärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams zu Hause versorgt. Die neue Behandlungsform kann in medizinisch geeigneten Fällen anstelle einer vollstationären Behandlung erfolgen. Möglich ist dies seit dem 1. Januar 2018.

In München bietet das kbo Isar-Amper-Klinikum die StäB an. Lesen Sie dazu ein Interview vom Münchner Ärztliche Anzeigen mit der Chefärztin Dr. Eva Ketisch und der Pflegedienstleitung Christine Ernst-Geyer unter https://www.aerztliche-anzeigen.de/leitartikel/stationsaequivalente-behandlung-zu-hause-versorgt-wie-im-krankenhaus.

Es wäre schön, wenn die StäB von jeder Klinik angeboten würde. Dies wäre sehr hilfreich für Menschen, die ihre Kinder zu Hause versorgen, ihre Arbeitsstelle nicht aufgeben möchten oder für die wegen anderer Umstände ein Klinikaufenthalt nicht infrage kommt.


Cover des Buches “Das Prinzip Selbstfürsorge” vom Tatjane Reichart

Cover des Buches “Das Prinzip Selbstfürsorge” vom Tatjane Reichart

Buchbesprechung: „Das Prinzip Selbstfürsorge“ von Dr. med. Tatjana Reichhart

Selbstfürsorge hat nichts mit dem neuen Trend von Selbstoptimierung zu tun. Diese Auffassung vertritt Dr. med. Tatjana Reichhart, einer langjährigen Mitarbeiterin von BASTA, in ihrem Buch „Das Prinzip Selbstfürsorge“. Vielmehr ist Selbstfürsorge ein lebenslanges Projekt zur Erhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit. Dabei ist Eigeninitiative gefragt, wie schon durch den Untertitel „Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben“ deutlich wird. Es gilt, seine Glaubenssätze, seine Ängste und Schuldgefühle sowie seine Antreiber, beispielsweise Perfektionismus, kennenzulernen, die einen bisher eingeschränkt haben, und einen Weg zu finden, sich davon frei zu machen. Mit der Integration der eigenen Endlichkeit in die Lebensplanung ergeben sich andere Gewichtungen für das persönliche Umfeld.

Der Weg zur Selbstfürsorge wird in acht Meilensteine aufgeteilt. Jeder Leser kann sich das für ihn Machbare aussuchen. Viele Beispiele und Übungen veranschaulichen die einzelnen Schritte. Hilfreich sind zudem der Selbstfürsorgeplan und Tipps zum Durchhalten, die der locker und flüssig geschriebene Ratgeber ebenfalls beinhaltet.

Das Buch „Das Prinzip Selbstfürsorge – Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben. Roadmap für den Alltag“ von Dr. med. Tatjana Reichhart ist im Kösel-Verlag erschienen (ISBN 978-3-466-34729-2) und kostet 20 Euro.