Januar-Blog

Kloster Irsee, das Bildungszentrum des Bezirks Schwaben. (Foto: Flodur65, Lizensiert unter Creative Commons)

23.2.: EX-IN Vernetzungstreffen Bayern in
Kloster Irsee

An zwei Tagen soll es im Vernetzungstreffen zum Thema „EX-IN“ Raum für Austausch und Erfahrungstransfer unter involvierten Fachkräften, Genesungsbegleitenden, Einrichtungen und Diensten, Kosten- und Einrichtungsträgern sowie zuständigen Personen in Bezirksverwaltungen geben. Die Kurse werden von Klaus Nuißl, Dipl.-Psychologe, EX-IN Genesungsbegleiter, BK Regensburg sowie Martin Girke, Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger, B.A. Psychiatrische Pflege (FH), Bildungsreferent, Irsee geleitet.
  
>> Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung:
Tel.: +49 (0)8341 906-608 oder -604, E-Mail:
info@bildungswerk-irsee.de
Website:
bildungswerk-irsee.de/seminare/3712


Grafisches Elemsnt auf der Seite www.coa-aktionswoche.de

Jährliche Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

Unter dem Motto „Wir werden sichtbar“ finden vom 22. bis 28. Februar 2026 in ganz Deutschland rund 100 Veranstaltungen und Aktionen statt.

In einer bundesweiten verbandsübergreifenden Gemeinschaftsaktion von professionellen Hilfeprojekten, Selbsthilfe und Einzelpersonen wird positive Aufmerksamkeit für COAs – (“Children of Addicts” Kinder suchtkranker Eltern) durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Aktionen geschaffen. Ferner wird das Thema Sucht in der Familie durch die öffentliche Thematisierung enttabuisiert. Gezielte Angebote für betroffene Familien schaffen niedrigschwellige Einstiege in das Hilfesystem. Multipliziert wird die Wirkung von Veranstaltungen und Aktionen durch regionale und überregionale Medienberichterstattung. Auch dies bewirkt, dass das Thema Sucht in der Familie und die Auswirkungen auf Kinder öffentlich wird.

Eine weitere Zielsetzung ist die Fortbildung von Menschen, die beruflich mit Kindern arbeiten. Die Veranstaltungen der Aktionswoche bieten mit entsprechenden Fachtagen ein qualifiziertes Angebot, das es den Fachkräften ermöglicht, betroffene Kinder im Sinne der Resilienzförderung zu unterstützen.

Alle weiteren Informationen zur Aktionswoche finden Sie unter: www.coa-aktionswoche.de

Detail der Vorderseite des Programmflyers der “Münchner Psychosentagungen 2026”

21.-22. FeBruar: Erste von Drei MÜNCHNER PSYCHOSENTAGUNGEN 2026

Die Tagung wendet sich an Teilnehmer*innen aus allen Berufsgruppen, die im ambulanten oder stationären Bereich Menschen mit Psychosen behandeln.

Die Psychosentagung gliedert sich pro Wochenende in Theorie (drei Vorträge mit Diskussion) und Praxis (drei Fallseminare) in Kleingruppen.
Aus dem Programm :

  • Antje Wilfer, Berlin: Stimmen einen Sinn geben – erfahrungsfokussierte Arbeit mit dem Stimmenhören

  • Michael Ertl, Wien: Psychoanalytische Psychosentherapie und Setting

  • Michael Dümpelmann, Rosdorf: Aus dem Dreieck von Psychose, Halluzinationen und Trauma

Veranstalter ist die Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V. in In Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychosomatische Medizin der TUM.

Ort: Klinikum Rechts der Isar (Hörsaal C), TU München
Ismaninger Str. 22, 81675 München

Hier der Link zum Programm-Download.


Headerlogo des DZPG (Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit) auf der Seite www.dzpg.org

Schutzschicht an den Nervenbahnen Hilft Gegen Schizophrenie

Zwei Forschende des DZPG-Standorts München-Augsburg verfolgen vielversprechende neue Ansätze zur Behandlung von Schizophrenie – mit Fokus auf Regeneration statt nur Symptomunterdrückung.

Bisher richtet sich die Wirkung der Medikamente vor allem gegen die Positivsymptomatik wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Nun sollen mit neuen Ansätzen die Negativsymptomatik wie Antriebslosigkeit, sozialer Rückzug und Schwierigkeiten beim Denken und Konzentrieren verbessert werden.

Dr. Isabel Maurus von der Klinik für Psychotherapie und Psychiatrie an der LMU München erforscht Myelin, eine Schicht, die für die die Isolierung von Nervenbahnen im Gehirn. verantwortlich ist. Bei Menschen mit Schizophrenie ist diese Schutzschicht oft zu dünn, insbesondere in Hirnbereichen, die für Denken, Planung und soziales Verhalten wichtig sind. Durch die Kombination von Bewegungstraining mit einem Medikament, das aus der Multiple-Sklerose-Forschung bekannt ist und schon lange gegen Allergien eingesetzt wird und Clemastin heißt. Clemastin kann offensichtlich helfen, die Schutzschicht der Nerven wieder aufzubauen.

Etwa 90 Betroffene nehmen an der Studie teil und erhalten entweder Clemastin, ein Sportprogramm – oder beides. Die ersten Ergebnisse machen Hoffnung: „Wir sehen Verbesserungen in der Kognition und bei negativen Symptomen“, sagt Maurus.

Den ganzen Artikel können Sie unter https://www.dzpg.org/aktuelles/beitrag/schizophrenie-neu-denken nachlesen.


Headerlogo auf der Webseite www.Gesundheit-in-Deutschland.de des Robert-Koch-Institutes

Studie zeigt: Viele junge Erwachsene nehmen trotz Bedarf keine psychologische Hilfe in Anspruch

Laut einer Studie zur psychischen Gesundheit junger Erwachsener (JEPSY) mit 3000 Personen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren nehmen 42,6 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland bei psychischen Krisen keine professionelle Hilfe in Anspruch. Das tun sie, obwohl sie selbst “einen Bedarf wahrnehmen oder ihnen psychotherapeutische Unterstützung angeraten wurde”.

Die Studie des Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) entstand in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Potsdam.

Die Studienautoren empfehlen einen Strategiewechsel in der Präventionsarbeit:
Es reiche demnach nicht, junge Erwachsene dabei zu unterstützen, psychische Belastungen zu erkennen, sondern es müssen negative Vorurteile gegenüber psychotherapeutischer Hilfen aktiv abgebaut werden.

Den ausführlichen Artikel finden Sie unter: https://www.dzpg.org/aktuelles/beitrag/studie-zeigt-viele-junge-erwachsene-nehmen-trotz-bedarf-keine-psychologische-hilfe-in-anspruch

HIer finden Sie die Seite zu JEPSY: https://gesundheit-in-deutschland.de/de/jepsy-info