Mai-Blog

Online-Mgazin “ExploreTUM”

Online-Mgazin “ExploreTUM”

Screenshot der Magazinseite 22/23

Screenshot der Magazinseite 22/23

BASTA im Online-Magazin „ExploreTUM“

Im Online-Magazin „Explore TUM“ ist ein Artikel über BASTA erschienen (www.schueler.tum.de/onlinemagazin-exploretum/#c3179).

ExploreTUM Schule-Hochschule gehört zum Studierenden Service Zentrum der TU München und bietet verschiedene Informationsmöglichkeiten für Interessierte an. Das Onlinemagazin wird an rund 900 Abonnenten und über 1200 Schulen geschickt (Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, Südtirol, Deutsche Schulen im Ausland). Das Online-Magazin erscheint zweimal im Jahr mit Artikeln rund um das Thema Schule-Hochschule.


Screenshot aus der ZDF-Mediathek zur Sendung Volle-Kanne am 15.5.2019 mit Dominique de Marné

Screenshot aus der ZDF-Mediathek zur Sendung Volle-Kanne am 15.5.2019 mit Dominique de Marné

BASTA-Mitglied Dominique de Marné in ZDF-Sendung “Volle Kanne”

Das ZDF hat am 15.5. in seiner Servicesendung “Volle Kanne” einen 10-minütiges Beitrag mit dem Titel “Diagnose Borderline-Störung” gesendet. Darin begleitet das Team Dominique de Marné zu einem Psychologiekurs an die Fachoberschule in Karlsfeld. Anschließend gibt sie im Gespräch mit den ZDF-Moderatoren offen Auskunft über ihr Leben mit der Erkrankung, ganz im Geiste der BASTA-Begegnungsstunden.

hier der Link zur Sendung in der ZDF-Mediathek

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/diagnose-borderline-persoenlichkeitsstoerung-100.html

Detail mit Logo der Homepage www.seko-bayern.de

Detail mit Logo der Homepage www.seko-bayern.de

Bayernweiter Selbsthilfetag „Sucht und Gesundheit“ in Neu-Ulm am 5. Juli 2019

Am Freitag, dem 5. Juli 2019, findet von 9:30 bis 16:30 Uhr der bayernweite Selbsthilfetag „Sucht und Gesundheit“ statt. „Sucht kommt selten allein und nicht aus heiterem Himmel“ – so lautet der Untertitel der Veranstaltung. Warum werden manche Menschen abhängig und manche Menschen nicht? Welche Schutzfaktoren gibt es? Und wie kann ich mich von der Sucht und ihren vielfältigen Folgeerscheinungen lösen? Diese Fragestellungen wollen wir gemeinsam am Fachtag Sucht und Gesundheit bearbeiten.

Veranstaltungsort ist das Edwin-Scharff-Haus, Silcherstr. 40, 89231 Neu-Ulm.

Zum Abschluss wird ein Poetry-Slam-Text zum Thema Sucht performt. Die Schirmherrschaft übernimmt die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Das gesamte Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter https://www.seko-bayern.de/veranstaltungen/selbsthilfefachtag-sucht-und-gesundheit/


Titelseite des Flyers Münchner Selbsthilfetag

Titelseite des Flyers Münchner Selbsthilfetag

Münchner Selbsthilfetag am 6. Juli 2019

Am Samstag, dem 6. Juli 2019 findet von 10:30 - 16:30 Uhr auf dem Marienplatz in München der Selbsthilfetag unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter statt. Organisiert wird der Tag vom Selbsthilfezentrum München.

Selbsthilfegruppen bieten einen geschützten Rahmen zum Austausch zu seltenen Krankheiten oder persönliche Lebensfragen. Die Mitglieder sind oft Expertinnen und Experten in eigener Sache geworden, deren spezielles Know-how schon vielen weiter geholfen hat.

Zum Programm unter

https://www.shz-muenchen.de/fileadmin/shz/Flyer_SHT_2019_Version_3.pdf


Buchcover: “Wahnsinn um drei Ecken”, Balance-Verlag

Buchcover: “Wahnsinn um drei Ecken”, Balance-Verlag

Buchbesprechung: „Wahnsinn um drei Ecken“

In dem Buch „Wahnsinn um drei Ecken – Eine Familiengeschichte“ von Kerstin und Friederike Samstag (Pseudonyme) berichten die Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes und seine Schwester von den Erschütterungen durch die psychischen Krisen des Sohnes beziehungsweise Bruders. In Briefwechseln und kurzen Texten erfährt der Leser, wie es ist, selbst verloren zu gehen, sich zu kümmern und auf psychiatrischen Stationen herumzusitzen. Und er erhält einen Eindruck von unterschwelligen Vorwürfen der Pflegekräfte sowie vom Schrecken und der Sprachlosigkeit angesichts der Suizidgefahr.

Die Mutter ist selbst psychologische Psychotherapeutin und arbeitet mit traumatisierten Menschen. Ihre Tochter erlebte die Erkrankung des Bruders während ihres Philosophiestudiums.

Das Buch, das einen ehrlichen Einblick in das seelische Erleben von Angehörigen gewährt, ist im Balance-Verlag erschienen (ISBN 978-3-86739-171-9) und kostet 16 Euro.

Zu bestellen unter: https://www.balance-verlag.de/buecher/detail/book-detail/wahnsinn-um-drei-ecken.html


Elektrokrampf-Therapie: Aufpassen auf Risiken und Nebenwirkungen – Bericht in der SZ

EKT steht für Elektrokonvulsionstherapie, mit Stromstößen werden dabei Depressionen behandelt. Die positive Darstellung des SZ-Autors fand bei SZ-Lesern ein überwiegend kritisches Echo.

Den ganzen Artikel finden Sie unter https://www.sueddeutsche.de/kolumne/elektrokrampf-therapie-aufpassen-auf-risiken-und-nebenwirkungen-1.4426619


April-Blog

Film zum Schulprojekt von BASTA, erstellt für den Inklusionspreis 2018 vom Bezirk Oberbayern

Der Link zur Seite des Bezirks:

https://www.bezirk-oberbayern.de/Soziales/Sozialplanung/Inklusionspreis/Inklusionspreis-2018


Logo der ZDF-Sendung “Volle Kanne” aus der ZDF-Homepage

Logo der ZDF-Sendung “Volle Kanne” aus der ZDF-Homepage

Beitrag zu BASTA im ZDF am 15.Mai 2019

In der ZDF Sendung „Volle Kanne“ wird am Mittwoch 15. Mai. um 9.05 Uhr über das Schulprojekt von BASTA berichtet. Frau de Marné, eine Mitarbeiterin von BASTA, erzählt in einer Schulklasse von ihrem Leben mit ihren psychischen Problemen.

Frau de Marné hat über ihr Leben mit Borderline auch ein Buch geschrieben: „Warum normal sein gar nicht so normal ist“  mit dem Untertitel … und warum reden hilft, erschienen im Scorpio-Verlag.

Eine Rezension dazu schreiben wir für den nächsten Blog.


Logo der 7. Münchner Woche für Seelische Gesundheit

Logo der 7. Münchner Woche für Seelische Gesundheit

7. Münchner Woche für Seelische Gesundheit – Anmeldung

In diesem Jahr findet vom 8. bis 18. Oktober wieder die Münchner Woche für Seelische Gesundheit statt, diesmal zum Schwerpunktthema „Seelisch gesund im Alter“. Die Vorbereitung zur Organisation, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit laufen auf Hochtouren. Der 8. Oktober ist für die Eröffnung der Woche für Seelische Gesundheit reserviert, darum können an diesem Tag keine weiteren Veranstaltungen angemeldet werden. Ein weiterer Höhepunkt ist die Münchner Messe für Seelische Gesundheit am 12. Oktober 2019, ebenfalls im Gasteig München. Informieren Sie sich unter www.woche-seelische-gesundheit.de.

Anmeldungen sind bis einschließlich 1. Juni 2019 um 24:00 Uhr möglich.

Hier ist der direkte Link zur Anmeldung: https://www.woche-seelische-gesundheit.de/index.php?id=133&no_cache=1

Das Münchner Aktionsbündnis ZehnZehn, bei dem BASTA aktiv ist, organisiert vor und am 10.10.2019, dem Tag der Seelischen Gesundheit, Veranstaltungen. Wenn diese mehr Gestalt haben, informieren wir Sie in einem der nächsten Blogs.


Screenshot der Petition auf der Webseite change.org

Screenshot der Petition auf der Webseite change.org

Onlinepetition: Schüler fordern, Aufklärung über Depressionen in den Schulunterricht einzubinden

Schüler in Bayern haben eine Produktionsfirma namens MovieJam Studios gegründet und ein 60-minütiges Dokumentardrama gedreht, das sich mit Depressionen im Jugendalter beschäftigt. Titel des Films: „Grau ist keine Farbe“.

In einer Petition an den bayerischen Kultusminister fordern die jungen Filmemacher unter anderem, dass Depressionen im Schulunterricht thematisiert werden.

Zur Petition:

https://www.change.org/p/michael-piazolo-binden-sie-endlich-aufkl%C3%A4rung-%C3%BCber-depression-in-den-schulunterricht-ein-herr-piazolo

BASTA hat Pläne, wie unser Schulprojekt fest in den Schulalltag integriert werden kann.
Mit der Petition kann die Tür geöffnet werden.


Logo der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

Logo der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

DGPPN-Antistigma-Preis 2019: Ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung

Die DGPPN ruft gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit Initiativen und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen, zur Bewerbung am DGPPN-Antistigma-Preis auf. Der Preis, der in diesem Jahr bereits zum 17. Mal vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des DGPPN Kongresses 2019 verliehen, der vom 27. bis 30. November in Berlin stattfindet.

Die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge für den DGPPN-Antistigma-Preis ist bis zum 2. Juni 2019 möglich.

Zur Ausschreibung: https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/089bf31e609c29670caaa931749d7c788184bf8f/DGPPN-Antistigma-Preis_Ausschreibung%202019_fin.pdf


Logo der Webseite www.teilhabeberatung.de

Logo der Webseite www.teilhabeberatung.de

Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Bei der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung (EUTB) handelt es sich um ein zusätzliches Beratungsangebot, das 2018 durch das Bundesteilhabegesetz eingeführt wurde. Dabei beraten Menschen mit Behinderung andere Menschen mit Behinderung (Peer-Counseling). In die EUTB-Beratung können Menschen mit jeder Art von Behinderung anrufen. Die MitarbeiterInnen vernetzen sich daher mit KollegInnen aus anderen Beratungs- und Fachstellen und verweisen gegebenenfalls auf sie, wenn diese in bestimmten Fragen eine größere Erfahrung und Fachkenntnisse haben. Speziell für Fragen zu psychischen Problemen haben sich Beratungsteams gefunden.

Weitere Informationen https://www.teilhabeberatung.de/ und https://www.teilhabeberatung.de/beratungsstellen?combine=&bundesland=All&order=field_bs_plz&sort=desc&page=4.


Screenshot des Headers der Webseite der Kieler Nachrichten

Screenshot des Headers der Webseite der Kieler Nachrichten

Tägliches Kiffen erhöht Risiko für Psychosen um das Fünffache

Die Kieler Nachrichten warnen vor weiterer Legalisierung von Cannabis. Denn wer regelmäßig kifft, erhöht sein Risiko für Psychosen um das Mehrfache. Jetzt haben Wissenschaftler in einer großen Studie an elf verschiedenen Orten in Europa und Brasilien den Konsum von Cannabis und die Folgen für die psychische Gesundheit untersucht. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal The Lancet Psychiatry erschienen. Demnach erhöht täglicher Cannabiskonsum das Risiko, an einer Psychose zu erkranken, um das Dreifache im Vergleich zum Nichtkonsum. Handelt es sich dabei um Hanf mit einem hohen Gehalt an Tetrahydrocannabiol (THC), eine psychoaktive Substanz, erhöht sich das Risiko um das Fünffache. Nach Angaben der Autoren könnten zwölf Prozent der Ersterkrankungen verhindert werden, würde hochpotenter Cannabis mit einem THC-Gehalt von über zehn Prozent vom Markt verschwinden. In London sind es bis zu 30 Prozent, in Amsterdam gar 50 Prozent. Den ganzen Artikel finden Sie unter: http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wissen/Cannabis-Taegliches-Kiffen-erhoeht-Risiko-fuer-Psychosen-um-das-Fuenffache.

 Lesen Sie auch den Artikel von Kathrin Zinkant: „Verkifft“ unter: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/cannabis-gehirn-1.4286937?reduced=true. Die Autorin geht der Frage nach, ob schon ein geringer Konsum von Cannabis die Gehirnstruktur von Teenagern verändert.

März-Blog

Kinoplakat zur Veranstaltung in Rosenheim

Kinoplakat zur Veranstaltung in Rosenheim

Psychiatrie im Film in Rosenheim:
„Die Überglücklichen“ am 4. April 2019

BASTA, Vertreter der Angehörigen psychisch Kranker und der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas Rosenheim zeigen unter der Schirmherrschaft der Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer den Film „Die Überglücklichen“, in dem bipolare Erkrankung und Depression thematisiert werden.

Der Film bringt den Zuschauern mit viel Witz und Charme die Problematik der beiden Hauptakteurinnen, gespielt von Valeria Bruni und Micaela Ramazotti, näher. Wer in der Geschichte sind eigentlich die „Ver-rückten“? Der Regisseur Paolo Virzi hat dies meisterhaft inszeniert.

Zu sehen ist der Film am
Donnerstag, 4. April 2019, um 19 Uhr
im Schüler- und Studentenzentrum Rosenheim in der Pettenkoferstraße 9.


Im Anschluss stehen Betroffene, Angehörige und Psychiatrieprofis für Fragen zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei.


Plakat zum Infonachmittag

Plakat zum Infonachmittag

Infonachmittag: „Kinder und digitale Medien“
am 5. April 2019 in Bad Aibling

 „Macht der frühe Umgang mit Smartphone, Tablet und Computer unsere Kinder medienkompetent?“ Dazu gibt es kontroverse Meinungen. Einige finden die „digitale Bildung“ unverzichtbar, damit Kinder und Jugendliche in der digitalisierten Arbeitswelt später Schritt halten können. Andere sehen keine Vorteile darin. Manche Psychologen warnen sogar vor „digitaler Demenz“ oder „digitalem Burnout“.              

Auf dem Programm stehen zwei spannende Fachvorträge, die die unterschiedlichen Positionen vertreten. Diese werden im Anschluss diskutiert. https://www.sparkassenstiftung-zukunft.de/wp-content/uploads/2019/02/kinder-und-medien-Infonachmittag-1.pdf

Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung bis Donnerstag, 28. März 2019, an info@sparkassenstiftung-zukunft.de erforderlich. Der Infonachmittag findet am Freitag, 5. April 2019, von 15 bis 18 Uhr im Hochhaus der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, 11. OG, Kufsteiner Straße 1-5, 83022 Rosenheim, statt.


Titelschriftzug aus dem Trailer zu “Grau ist keine Farbe”

Titelschriftzug aus dem Trailer zu “Grau ist keine Farbe”

Dokumentardrama „Grau ist keine Farbe“
am 6. April 2019 in München

Eine junge Münchner Filmcrew thematisiert in ihrem neuen Film psychische Erkrankungen bei Jugendlichen und fordert Schule und Politik zum Handeln auf. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Münchner Bündnisses gegen Depression unter https://www.muenchen-depression.de/news/grau-ist-keine-farbe/index.html.  

Der Film „Grau ist keine Farbe“ soll am 6. April 2019 ab 11 Uhr im Mathäser Filmpalast vor knapp 400 teilweise geladenen Zuschauern prämiert werden. 


Vorderseite des Einladungsflyers

Tagung über Psychopharmaka
am 30. März 2019 in Ingolstadt

 Zum Thema „Psychopharmaka im Wandel der Zeit“ findet am 30. März 2019 von 9 bis 16:30 Uhr eine Tagung in Ingolstadt statt. Veranstaltet wird sie vom Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e. V. (LVB ApK).  

Themen sind unter anderem: „Medikamente eine Glaubensfrage“ (verschiedene Redner), „Wo geht die Reise bei Psychopharmaka hin?“ (Prof. Dr. med. Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München) sowie „Psychopharmaka – was ich gut finde, was ich weniger gut finde und: Neue Wege“, ein Vortrag der Journalistin und Autorin des Spiegel-Bestsellers „Neben der Spur“.  

Veranstaltungsort:
Kolping Akademie Ingolstadt, Spiegelsaal,
Johannesstraße 11
85049 Ingolstadt.

Die Anmeldung sollte bis spätestens 24. März 2019 beim LVB ApK, Tel.: 089/51 08 63 25, oder unter lvbayern_apk@t-online.de erfolgen. Die Kosten betragen für Mitglieder des Landesverbands 15 Euro, für Nichtmitglieder 20 Euro und für Psychiatrieerfahrene 5 Euro.

Der Flyer ist unter http://www.lvbayern-apk.de/pdf/LApK-Tagung-Psychopharmaka.pdf zu finden.


Logo der Bundesregierung

Logo der Bundesregierung

Kabinett verabschiedet Entwurf eines
Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

 Mit dem Reformvorhaben wird die Ausbildung von Psychotherapeuten strukturell reformiert.
Lesen Sie die Zusammenfassung vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, zusammengestellt von Verena Holtz. Hier finden Sie auch den Gesetzentwurf:
http://www.der-paritaetische.de/index.php?id=282&rid=t_3341&mid=920&aC=4df10ac8&jumpurl=1


Cover des Buches “Von Goa nach Walsrode”

Cover des Buches “Von Goa nach Walsrode”

Buchbesprechung: „Von Goa nach Walsrode“
von Florian Reisewitz 

Im Balance Buch + Medien Verlag ist das Buch „Von Goa nach Walsrode“ (ISBN 978-3-86739-124-5, 15 Euro) von Florian Reisewitz erschienen. https://www.balance-verlag.de/buecher/detail/book-detail/von-goa-nach-walsrode.html

Der Autor beschreibt darin, wie er in Kontakt mit der Goa-Szene kommt – einer Musikszene, die eng mit dem Konsum von psychedelischen Drogen verknüpft ist. Er schildert, wie sich nach Drogenkonsum die erste Psychose aufbaut, berichtet von seinen Rückfällen und der Behandlung in verschiedenen psychiatrischen Kliniken. Differenziert erzählt er von den (Neben-)Wirkungen der Medikamente. Zu der Geschichte von Reisewitz gehören auch mehrere Suizidversuche, die glücklicherweise immer gut ausgingen. Er appelliert an Menschen, die Suizidgedanken haben, sich Hilfe zu suchen.  

Am Ende des Buchs sind erste Anlaufstellen aufgelistet, zum Beispiel www.suizidprophylaxe.de. Ein weiteres Ziel des Autors ist, dass der eine oder andere seine lockere Haltung gegenüber Partydrogen relativiert.


Logo des LApK - Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker

Logo des LApK - Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker

Stellenausschreibung

Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e. V. sucht zum 1. Mai 2019 eine/n Mitarbeiter/in für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen finden Sie hier in der Stellenanzeige.  

 

Februar-Blog

BASTA feiert den Inklusions-Preis des Bezirks Oberbayern

BASTA feiert den Inklusionspreis

BASTA feiert den Inklusionspreis

Es war uns eine Anliegen, die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen. Denn ohne den Einsatz aller, hätten wir den Inklusions-Preis des Bezirks Oberbayern nicht gewonnen.

Deshalb kamen am Mittwoch, 30. Januar 2019 „Delegationen“ unserer Partner aus Fürth, Kempten, Altötting, Rosenheim und eine große Vertretung der Münchner Aktiven im Blauen Haus zusammen um den Preis zu feiern.

DSCN6346.JPG
DSCN6354.JPG

Vielen Dank an Alle!


Header der gleichnamigen Webseite

Header der gleichnamigen Webseite

Open dialogue -  Offener Dialog

Das Konzept des Offenen Dialogs ist vor Jahren in Finnland entstanden, um Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine bedürfnisangepasste Behandlung anbieten zu können.

Jaakko Seikkla, der finnische Psychiater, sagt: "Die Psychose ist eine Antwort auf eine sehr schwierige Lebenssituation." Und das Konzept des offenen Dialogs ist ein Angebot für das ganze Umfeld, die schwierige Lebenssituation zu meistern.

Das erste therapeutische Treffen - die sogenannte Therapieversammlung - findet innerhalb von 24 Stunden statt. Alle Diskussionen über die Behandlung werden mit der Familie, den wichtigen Bezugspersonen und natürlich mit der Patientin und dem Patienten geführt, die Entscheidungen werden mit allen gemeinsam getroffen.

Die Genesungsrate liegt bei 85 Prozent. Die Behandlung findet mehrheitlich ohne den Einsatz von Medikamenten statt.

Mehr zu der Behandlungsform und dem Film über das Konzept finden Sie unter http://www.offener-dialog.de/der-offene-dialog/index.html


“Einige Studien schätzen, dass bei jeder zehnten psychiatrischen Diagnose eine organische Ursache übersehen wird“

 

Im Artikel “Wie der Körper die Seele krank macht - Depression oder Schizophrenie?“ der Online-Ausgabe der Zeitung Spektrum der Wissenschaft berichten die Autoren Alexis Bourla, Florian Ferreri und Stéphane Mouchabac über nicht beachtete körperliche Ursachen für psychische Störungen.

Hier zwei Zitate aus dem Artikel:
“Falsche einseitige Ernährung und dadurch bedingter Vitaminmangel können Ursache für psychische Erkrankungen sein”
“Ein weiteres Beispiel dafür, wie Hormone die Psyche beeinträchtigen, sind bestimmte Erkrankungen der Nebennieren. Sie produzieren das Stresshormon Kortisol, und wenn es davon dauerhaft zu viel gibt, können Ängste oder depressive Symptome entstehen.”

Lesen Sie dazu den gesamten Artikel unter:

https://www.spektrum.de/news/wie-der-koerper-die-seele-krank-macht/1621142


Bildschirmfoto 2019-02-11 um 18.27.42.png

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen - Nummer gegen Kummer: 116 111

In seiner Broschüre „Munich fights Depression“ zu seinem zehnjährigen Jubiläum stellt das Münchner Bündnis gegen Depression fest, dass Depressionen längst nicht nur Erwachsene betreffen. Fünf bis acht Prozent aller Jugendlichen ab der Pubertät bis zum Alter von 18 Jahren erkranken daran, und selbst zwei Prozent der Kinder im Grundschulalter zeigen auffällige Symptome. Mädchen sind in der Pubertät doppelt bis dreimal so oft betroffen wie Jungen und erleben in der Regel auch schwerere depressive Episoden. Jungen hingegen fallen eher durch überschießende Aggressivität, Hyperaktivität, selbstgefährdende Aktivitäten und Substanzmissbrauch auf. Kleinkinder ziehen sich meistens zurück, vermeiden Kontakte und sind antriebsgemindert. Gerade wenn ein Suizidversuch vorliegt oder Suizidgedanken geäußert werden, sollte sofort professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Suizide sind nach dem Unfalltod die zweithäufigste Todesursache bei Menschen unter 18 Jahren.

Ansprechpartner für Kinder- und Jugendliche ist das Sorgentelefon für Kinder- und Jugendliche, das kostenlos vom Handy und Festnetz aus von montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen ist (https://www.nummergegenkummer.de/)

Für Eltern ist „Nummer gegen Kummer e.V.“ unter 0800 – 111 0 550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr da – ebenfalls kostenlos über Handy oder Festnetz.

Die Broschüre kann man sich kostenlos im Internet unter https://www.muenchen-depression.de/fileadmin/sn_config/MBGD_mediapool/Unsere_Flyer/181106_vereinsmagazin_01.pdf  herunterladen.

Weitere Artikel beschäftigen sich mit Nebenwirkungen von Antidepressiva, Suizidprävention und Schematherapie („Alten Ballast abwerfen“). 


Deckblatt der Einladungskarte

Deckblatt der Einladungskarte

20. Februar 2019: 25 Jahre Münchner Psychose-Seminar am 20. Februar in München

 

Das Münchenr Psychose-Seminar lädt ein zur Jubiläumsfeier „25 Jahre Münchner Psychose-Seminar“ am 20. Februar 2019 um 17:15 Uhr im Klinikum rechts der Isar, Hörsaal B, Eingang Einsteinstraße, 81675 München.

Durch die Einladung gesundheitspolitischer Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen und des bayerischen Behindertenbeauftragten zu einer Publikumsdiskussion wird die Jubiläumsfeier auch zu einer politischen Veranstaltung.

Anmeldung per Mail bitte an: anmeldung-mps@gmx.de

Das Programm findet sich auf der Einladung als PDF zum Herunterladen (1.2 MB)

BASTA gratuliert sehr herzlich!

Januar-Blog

Logo des Radio Regenbogen

Logo des Radio Regenbogen

BASTA bei Radio Regenbogen – Sendung zum Nachhören

„Es ist eine Krankheit über die man nicht gerne spricht“, so lautet der Titel der Sendung, der am 10. Januar um 19 Uhr ausgestrahlt wurde.

Der 13-minütige Beitrag wird auf der Homepage von Radio Regenbogen mit folgenden Worten angekündigt:
„Jeder fünfte hat mindestens einmal im Leben eine echte Depression im medizinischen Sinne. Doch die Depression ist immer noch ein Tabuthema, da die Krankheit verschiedene Gesichter und Auslöser hat. Die Betroffenen haben deshalb oft Angst vor Ausgrenzung und Unverständnis. Über psychische Krankheiten aufzuklären, das hat sich der Verein BASTA zur Aufgabe gemacht. Reinhart Knirsch war bei einer solchen Veranstaltung mit dabei.“

Der Link zur Sendung: http://www.radioregenbogen.de/news/es-ist-eine-krankheit-ber-die-man-nicht-gerne-spricht,2933


Titelbild des Flyers

Titelbild des Flyers

18. Januar 2018 und 21. Januar: Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die psychisch kranken Menschen, die in der NS-Zeit umgekommen sind

Etwa 300.000 psychisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen galten in der Zeit des Nationalsozialismus als „lebensunwertes Leben“, wurden von Psychiatern selektiert und durch Kohlenmonoxid, überdosierte Medikamente, Vernachlässigung oder gezielten Nahrungsentzug ermordet. Unter ihnen waren mehr als 2000 Frauen, Männer und Kinder aus München.

Programm der am 18. Januar 2019 geplanten Gedenkveranstaltungen in München und Haar für die Opfer der NS-„Euthanasie“
Flyer zum Herunterladen unter
http://www.russistik.de/wp-content/uploads/2019/01/18.01.2019-Euthanasie-Gedenken-web.pdf

10:30 Uhr: Erinnerungsstele für Theodolinde (Thea) Diem, Romanstr. 74. Die Gedenkveranstaltung findet im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Romanstraße 93, statt. Ein Redner ist Herr Winklhofer, der auch bei BASTA aktiv ist.

13:00 Uhr: Erinnerungstafel für Irmgard Burger, Destouchesstr. 14. Die Gedenkveranstaltung findet am Kaiserplatz 10 statt.

15:00 Uhr: Erinnerungstafel für Barbara Hartard, Unsöldstr. 13.

Bei allen Veranstaltungen verlesen Schülerinnen und Schüler Dokumente und Namen von Opfern der NS-Herrschaft. Kontakt: Dr. Sibylle von Tiedemann, Hans-Mielich-Str. 10, 81543 München, svt@euthanasie-opfer-recherche.de, Tel.: 0163/1900 208. Seit 2017 besteht eine Angehörigengruppe „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“. Die Treffen sind offen für alle.

21. Januar 2019: Öffentliche Autorenlesung mit Robert Domes – „Nebel im August“

Sie beginnt um 19 Uhr und findet in der Aula des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg, Maria-Ward-Straße 5, statt. Der Eintritt ist frei.


Titelbild der aktuellen Produktion “Ich bin anders” auf der Website des “Theater Apropos”

Titelbild der aktuellen Produktion “Ich bin anders” auf der Website des “Theater Apropos”

25/26 Januar: „ICH BIN ANDERS“ – Theater Apropos mit einem neuen Stück am TamS in München

Am Freitag, den 25. Januar 2019, spielt das Theater Apropos wieder auf der Bühne des TamS Theaters in München und zeigt sein neues Stück ICH BIN ANDERS.

Auf der Website wird das Stück so beschrieben: ”Die Mitglieder des Ensembles konfrontieren die Zuschauer mit Momentaufnahmen aus ihrem Leben und lassen daraus skurril-witzige Situationen entstehen.”
Mehr dazu unter http://www.theater-apropos.de/stuecke/anders/index.htm

Frau Schultes, eine Mitarbeiterin von BASTA, ist dabei. Der Besuch lohnt sich.

Weitere Vorstellungen sind am 26. Januar sowie am 1. und 2. Februar 2019 jeweils um 20:30 Uhr. Ort:
TamS Theater,
Haimhauser Str. 13 a,
80802 München

Die Karten kosten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Reservierungen sind unter Tel.: 089/34 58 90 oder tams@tamstheater.de möglich.


Titlemotiv der Einladung zu „Alles im Fluss“ – Infoveranstaltung des kbo-Isar-Amper-Klinikum am 25. Januar 2019 in München

Titlemotiv der Einladung zu „Alles im Fluss“ – Infoveranstaltung des kbo-Isar-Amper-Klinikum am 25. Januar 2019 in München

„Alles im Fluss“ – Infoveranstaltung des kbo-Isar-Amper-Klinikum am 26. Januar 2019 in München

Das kbo-Isar-Amper-Klinikum lädt am 26. Januar 2019 von 9 bis 13 Uhr zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung ein.

Hier aus dem Text der Einladung:

“‘Alles im Fluss’ – bereits zum achten Mal laden wir Sie zum Austausch und zur Diskussion herzlich ein. ‘Alles im Fluss’ steht für uns für Veränderung, Wandel und die Suche nach Antworten auf heutige und kommende Fragen. Gesellschaftliche, medizinische und rechtliche Veränderungen nehmen wir auf und integrieren sie in unsere Arbeit, ebenso wie Sie. Spürbar sind diese Veränderungen für Sie und uns in München deutlich. München wächst, mehr Menschen suchen und benötigen eine fundierte Behandlung, die nur von Ihnen und uns gemeinsam gesichert werden kann. Mit neuen Behandlungsmöglichkeiten, einer neuen strukturellen Profilierung innerhalb unseres Klinikums und neuen Akzenten in der Pflege bieten wir Lösungen für diese Fragen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich am 26.1.2019 zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Das ausführliche Programm finden Sie unter http://iak-kmo.de/fileadmin/user_upload/Veranstaltungen/2018/Alles_Im_Fluss_26.1.2018.pdf.

Veranstaltungsort:

Sophiensaal,
Sophienstr. 6
80333 München.

Bitte melden Sie sich für eine bessere Planung formlos per Mail an: henner.luettecke@kbo.de.


Header-Motiv der Website www.lapk-hamburg.de

Header-Motiv der Website www.lapk-hamburg.de

Petition: “Psychisch schwerkranke Menschen brauchen in lebensbedrohlichen Krisen aufsuchende Hilfen”

Der folgende Link zur Petition „Psychisch schwerkranke Menschen brauchen in lebensbedrohlichen Krisen aufsuchende Hilfen“ wurde uns vom Vorsitzenden des Angehörigenverbands Hamburg H.J. Meyer zugesandt:

Link zum Aufruf “Menschenwürde wahren, Zwangseinweisung vermeiden, aufsuchende Hilfen stärken
http://www.lapk-hamburg.de/index.php/aufruf-aufsuchende-behandlung-staerken)

Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/psychisch-schwerkranke-menschen-brauchen-in-lebensbedrohlichen-krisen-aufsuchende-hilfen

Bildschirmfoto-2019-01-14-um-18.55.12.jpg

Dezember-Blog

Der Bezirk Oberbayern vergibt den Inklusionspreis 2018 an BASTA (1. Preis), Participation (2.Preis) und das Bürgerradio von Radio Regenbogen und der Stiftung Attl (3. Preis).  Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

Der Bezirk Oberbayern vergibt den Inklusionspreis 2018 an BASTA (1. Preis), Participation (2.Preis) und das Bürgerradio von Radio Regenbogen und der Stiftung Attl (3. Preis).

Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

Fotodownload (1.8. MB)


Bezirk Oberbayern vergibt Inklusionspreis 2018:
Der 1. Preis geht an BASTA

Der Bezirk Oberbayern hat Ende November den Inklusionspreis 2018 verliehen. Insgesamt wurden drei Preise vergeben und sechs Projekte von insgesamt 50 Bewerbungen prämiert. Der 1. Preis ging an BASTA - Das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen. „Inklusion macht unsere Gesellschaft stark und bereichert das Leben aller Menschen“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer bei der Preisverleihung. Mederer würdigte auch das bürgerschaftliche Engagement der Preisträger. „Sie fördern mit ihrem Einsatz den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ BASTA freut sich über die Auszeichnung und hatte seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, an der Feier teilzunehmen. Viele nahmen sich die Zeit, auch einige Lehrerinnen, die uns in ihre Klassen einladen, waren  mit dabei. Dieses Projekt lebt nur durch die Hilfe und Mitarbeit vieler.

Hier der Artikel zur Preisverleihung auf www.bezirk-oberbayern.de:
https://www.bezirk-oberbayern.de/Footernavigation/Aktuelles-Presse/Pressemeldungen?NavID=2378.22&object=tx%7c2378.41.1&ModID=7&startkat=2378.25&kat=2378.25&FID=2378.4271.1

In der nächsten Woche werden wir hier den Preisträgerfilm verlinken!

Gruppenfoto der Preisverleihung mit den BASTA-Vertretern sowie dem Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer (rechts). Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

Gruppenfoto der Preisverleihung mit den BASTA-Vertretern sowie dem Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer (rechts). Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

Fotodownload (1.5 MB)

BASTA-Vertreter mit Moderatorin: (von links) Moderatorin Susanne Plassmann, Dr. Werner Kissling, Elfriede Scheuring, Betty Uphus. Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

BASTA-Vertreter mit Moderatorin: (von links) Moderatorin Susanne Plassmann, Dr. Werner Kissling, Elfriede Scheuring, Betty Uphus.
Foto: Wolfgang Englmaier, Pressestelle Bezirk Oberbayern

Fotodownload (1,6 MB)

Ein schöner Moment: Elfriede Scheuring und BASTA-Vertreter Betsy Uphus, Horst Naiser und Wulf-Peter Hansen unterhalten sich mit dem Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer.  Foto: Andreas Becker

Ein schöner Moment: Elfriede Scheuring und BASTA-Vertreter Betsy Uphus, Horst Naiser und Wulf-Peter Hansen unterhalten sich mit dem Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer.

Foto: Andreas Becker

Fotodownload (1.3 MB)


Headerbalken der Website www.welten-verbinden.de

Headerbalken der Website www.welten-verbinden.de

TAFF – Therapeutische Angebote für Flüchtlinge

Flüchtlinge leiden deutlich häufiger als andere Menschen unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Oft scheitert eine optimale gesundheitliche Versorgung aber an interkulturellen Barrieren, die eine konstruktive Kommunikation erschweren. Hier setzt TAFF an (TAFF – Therapeutische Angebote für Flüchtlinge). TAFF ist eine Initiative der Stiftung „Welten verbinden“ des Diakonischen Werks Bayern (www.welten-verbinden.de). Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung von psychisch erkrankten Flüchtlingen und Asylbewerbern zu verbessern. Dazu gehört eine Kontakt- und Koordinierungsstelle. Diese kümmert sich um den gesamten Prozess von der Abklärung des Therapiebedarfs bis hin zur Vermittlung an geeignete Therapeutinnen und Therapeuten. TAFF bietet für ehrenamtliche und professionelle Akteure in der Flüchtlingsarbeit ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. Die Initiative hat bayernweit verschiedene Stützpunkte aufgebaut. Ansprechpartner und weitere Projekte dazu finden Sie unter http://www.welten-verbinden.de/taff/.


Logo des Projektes SeeleFon für Flüchtlinge

Logo des Projektes SeeleFon für Flüchtlinge

„SeelenFon für Flüchtlinge“ eingerichtet

Mit Unterstützung des BKK-Dachverbands – Interessensverband der Betriebskrankenkassen und dem BKK Landesverband Nordwest bietet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) das „SeeleFon für Flüchtlinge“ in deutscher, englischer, französischer und arabischer Sprache an. Es handelt sich dabei um ein Beratungstelefon, über das sich Menschen mit Fluchterfahrungen und anderem Migrationshintergrund Hilfe holen können, wenn sie ihre seelische Balance verloren haben.

„SeeleFon für Flüchtlinge“ ist montags, dienstags und mittwochs jeweils von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 15 Uhr unter der Nummer 0228/71 00 24 25 erreichbar.

Mehr unter https://www.bapk.de/alte-webseite/projekte/aktuelle-projekte/seelefon-fuer-fluechtlinge.html.


Header der Webseite www.hallo-muenchen.de

Header der Webseite www.hallo-muenchen.de

„Gesundheit in Serie“ in der Wochenzeitschrift Hallo München

Hallo München berichtet wöchentlich über Themen der Medizin. Aktuell richtet sie den Blick auf die Psyche. Unter anderem stellen Mitarbeiter von BASTA ihr Leben vor, fachlich ergänzt werden die Berichte von Psychiatern verschiedener Kliniken:

-       Wulf-Peter Hansen erzählt über seine Erfahrung mit der Krankheit Schizophrenie: https://www.hallo-muenchen.de/hallo-serie/jesus-geht-durch-hoelle-10534998.html.
oder als pdf-Downlod

Ergänzungen von Professor Peter Falkai, Facharzt für Psychiatrie an der LMU München.

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de: Foto: rea

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de: Foto: rea

-       Elisabeth Nagelstutz erhielt die Diagnose Depression: https://www.hallo-muenchen.de/hallo-serie/zurueck-leben-gekaempft-10676885.html.
oder als pdf-Download

Ergänzungen von Dr. Bernhard König, ärztlicher Direktor der CIP-Klinik in Schwabing.

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de. Foto: Romy Eberl-Adelkis

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de. Foto: Romy Eberl-Adelkis

-       Dominique de Marné klärt über Borderline auf: https://www.hallo-muenchen.de/hallo-serie/gefuehlschaos-folgen-10774229.html.
oder als pdf-Download

Ergänzungen von Dr. Betram Schneeweiß, Chefarzt der Psychiatrie am Isar-Amper-Klinikum.

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de. Foto: rea

Screenshot des Artikels auf www.hallo-muenchen.de. Foto: rea

Nach dem letzten Artikel werden kurz die Projekte von BASTA vorgestellt. Wir bedanken uns bei Hallo München, dass sie so ausführlich über diese Themen berichten.


Header der Webseite des Deutschen Bundesstages

Header der Webseite des Deutschen Bundesstages

Petition 85363: Ablehnung des Gesetzentwurfs zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vom 25.10.2018

Text der Petition:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den von der Bundesregierung am 26.09.2018 eingebrachten Entwurf zum Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG) abzulehnen und an das zuständige Fachministerium zurück zu verweisen.“

Gründe für die Petition und die Möglichkeit zum Mitzeichnen finden Sie unter https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_10/_25/Petition_85363.nc.html.

Die Petition läuft am 13. Dezember 2018 ab.

November-Blog

Inklusionspreis 2018 dees Bezirks Oberbayern

Inklusionspreis 2018 des Bezirks Oberbayern geht an BASTA

Zum vierten Mal hat der Bezirk Oberbayern 2018 den Inklusionspreis ausgeschrieben. Damit werden gelungene Initiativen, Modelle und Projekte gewürdigt, die neue Wege zur Inklusion einschlagen, damit das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich wird. Insgesamt werden 10.000 Euro auf die drei Gewinner verteilt.

Für 2018 hieß das Motto des Inklusionspreises: „Ich sehe Dich! Inklusion beginnt im Kopf“ und “sucht nach Wegen zu einem vorurteilsfreien Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Prämiert werden Initiativen und Projekte, die Barrieren im Kopf gegenüber Menschen mit Behinderungen abbauen und bestehende Wertvorstellungen und Denkmuster hinterfragen”.
Jetzt hat die Jury getagt und sich für folgende drei Gewinner entschieden:

1. Preis: BASTA – das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen
Ein Schulprojekt zur Antistigma-Arbeit

2. Preis: PARTicipation
Ein Bildungsprogramm von und mit Menschen mit Behinderung zur Schaffung
eines Bewusstseins bei Eltern, Fachleuten und Interessierten

3. Preis: Radio Regenbogen und Stiftung Attl
Bürgerradio – Menschen mit Behinderung machen Radio und tragen so zum Abbau
von Barrieren im Kopf bei

Wir freuen uns sehr, den Preis zu erhalten. Es ist für uns eine große Ehre und eine Würdigung unserer langjährigen Arbeit.

Für die Preisverleihung wird ein kurzer Film über eine Unterrichtsstunde unseres Schulprojekts gedreht. Diesen stellen wir demnächst auf unsere Homepage.

Der Preis wird in einer Feier am 28.11.2018 im Bezirk Oberbayern durch den Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer verliehen.

Weitere Infos zum Inklusionspreis des bezirks Oberbayern und den bisherigen Presiträgern finden Sie unter https://www.bezirk-oberbayern.de/Bezirk/Auszeichnungen-Preise/Inklusionspreis.


#TU4MIND - Mental Health Aktionswoche an der TU München

Aktionswoche an der TU München vom 5. bis 9. November 2018 in München

In der kommenden Woche findet an der Technischen Universität erstmals #TUM4mind statt, darauf hatten wir im Oktober-Blog bereits kurz hingewiesen. Es handelt sich um Aktionstage, die dem Thema Mental Health gewidmet sind. #TUM4mind wartet mit einem reichhaltigen Angebot auf. So gibt es unter anderem eine Ausstellung, Workshops, ein Begegnungscafé und eine Podiumsdiskussion. Trotz des Uniumfelds sind die Veranstaltungen für jeden zugänglich, nicht nur für Studenten. Das genaue Programm finden Sie unter https://www.jungeakademie.tum.de/tum4mind/.


Symposium am 28. und 29. November 2018 im Plenarsaal des Schleswig-Holsteinischen Landtags in Kiel

In den Jahren 1949 bis 1975 haben Menschen, die als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie lebten, viel Leid und Unrecht erfahren. Dieser Zeit widmet sich das öffentliche Symposium „Die Vergangenheit im Kopf – die Zukunft in der Hand“. Federführend ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Auf der Homepage des Ministeriums heißt es dazu: „Inder Fachveranstaltung möchten wir den Versuch machen, Missstände und Vorkommnisse in den Einrichtungen zu beleuchten und dabei unseren Blick auch in die Zukunft zu richten: ‚Welche Lehren können und müssen wir aus der Vergangenheit ziehen?‘“

Veranstaltungsort ist der Plenarsaal des Landtags, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel.

Anmeldeschluss ist der 20.November.

Mehr zur Anmeldung und auch den Flyer finden Sie unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/Service/Veranstaltungen/Termine/181128_Die_Vergangenheit_im_Kopf.html.

Es ist sehr anerkennenswert, dass der Opfer der damaligen Zeit gedacht wird.


Bildschirmfoto 2018-11-01 um 20.07.00.png

Jubiläums-Symposium: 10 Jahre Münchner Bündnis gegen Depression am 8. Oktober 2018 in München

„Munich fights depression! 10 Jahre Münchner Bündnis gegen Depression“ lautet das Thema des Jubiläums-Symposiums, das am 8. Dezember 2018 im Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Kraepelinstraße 2, 80804 München, stattfindet. Namhafte Referentinnen und Referenten informieren aktuell über das breite Themenfeld Depression. Im Anschluss an die Vorträge werden fünf Workshops angeboten.

Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie unter https://www.muenchen-depression.de/fileadmin/websites/mbgd/Flyer_div/180614_flyer_jubilaeumssymposium_10_jahre_mbgd.pdf.

BASTA gratuliert dem Münchner Bündnis gegen Depression zum 10-jährigen Jubiläum und bedankt sich für die konstruktive Zusammenarbeit!


Teil der Flyer-Grafik

Teil der Flyer-Grafik

Broschüre: Elektrokonvulsionstherapie (EKT) – Ein DGPPN-Ratgeber für Patienten und Angehörige

Fast alle psychischen Erkrankungen lassen sich heute so behandeln, dass es zu einer deutlichen Besserung kommt und die betroffenen Menschen wieder am Alltag teilhaben können. Es gibt aber eine Gruppe von Patienten, die trotz langer und intensiver Behandlung nicht ausreichend auf Medikamente und Psychotherapie ansprechen. Andere benötigen sehr rasche Hilfe, weil sie ganz akut und lebensbedrohlich krank sind. Diesen Menschen kann in vielen Fällen mit einer Elektrokonvulsionstherapie (EKT) geholfen werden: Bei 50 bis 90 Prozent der Patienten kommt es nach der Therapie zu einer Rückbildung der Beschwerden. Die Wirksamkeit der EKT ist seit vielen Jahren wissenschaftlich belegt. Die Behandlung mit EKT wird heutzutage ausschließlich auf freiwilliger Basis durchgeführt.

Im DGPPN-Ratgeber wird die Elektrokonvulsionstherapie anhand von 24 Fragen erklärt. Zu finden ist die Broschüre unter https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/ee634bcd0d5f404d6eb5817a7a69902f8254060a/2017-01-05_EKT_Broschuere.pdf.

Oktober-Blog

Zehn Zehn : Der Welttag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2018 in München - eine runde Sache

Bei strahlenden Sonnenschein fanden sich auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper mehrere Hundert Menschen zusammen, um den Welttag der seelischen Gesundheit mit einer Kundgebung und einem Demostrationszug zu feiern.

Die Moderation übernahm Monika Dollinger vom BR.
In Vertretung des Ersten Bürgemeisters Dieter Reiter war Hepp Monatzeder gekommen, um ein Grußwort zu sprechen.

Danach gab es eine Runde mit Statements der Parteien im Bayerischen Landtag:
Tina Pickert von der Jungen Union, Stefanie Kramer von den Jusos, Ates Gürpinar, Spitzenkandidat der Linken, Kerstin Celina, sozial-, jugend- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin des Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Anke Pöhlmann von der FDP und Michael Piazolo von den Freien Wählern.

Danach schilderten zwei Betroffene, wie es ihnen im Studium und Job mit der Erkrankung geht.

Der anschließende Demo-Zug führte durch die Maximiliansstraße über den Thomas-Wimmer-Ring ins Tal und durch die Sparkassenstraße wieder zurück zum Max-Joseph-Platz.

Hier sind Impressionen der Kundgebung und des Demo-Zuges.

Bitte einfach ins Bild klicken um die Bilder nacheinander aufzurufen


Fotogalerie Welttag der psychischen Gesundheit


Lesung mit Christiane Wirtz im Kitchen2Soul am 20. Oktober 2018 in München

Am 20. Oktober 2018 liest Christiane Wirtz von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr aus ihrem Buch „Neben der Spur“. In diesem beschreibt sie, wie sich eine Psychose aus eigener Sicht darstellt und wie andere sie betrachten. Veranstaltungsort ist das Kitchen2Soul in der Schlörstraße 4, 80634 München. Die Moderation übernimmt Dr. med. Tatjana Reichhart, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ehemals Klinikum rechts der Isar der TU München und Mitbegründerin der Kitchen2Soul.

Christiane Wirtz ist 34 Jahre alt, als sie die Diagnose „schizophrene Psychose“ erhält. Für sie bricht eine Welt zusammen. Sie verliert ihren Job, ihre Eigentumswohnung, die Altersvorsorge und ihr soziales Netz. Um gegen die Stigmatisierung anzugehen, hat die Autorin ihre Erfahrungen in dem Buch „Neben der Spur“ zusammengefasst. Der Eintritt kostet 7 Euro. Weitere Informationen gibt es unter: Tel.: 089/45 23 86 40,

http://www.kitchen2soul.com/index.php/veranstaltungsartikel/item/379

BASTA ist Mitveranstalter. Wir würden uns freuen, wenn viele Gäste kommen.

christiane_witz.png



5. Rosenheimer Suchthilfetag am 21. November 2018 im Kultur+Kongress Zentrum

Am 21. November 2018 findet der 5. Rosenheimer Suchthilfetag im Ku´Ko (Kultur+Kongress Zentrum), Kufsteiner Str. 4, 83022 Rosenheim, statt. Das Ku´Ko ist vom Bahnhof Rosenheim zehn Gehminuten entfernt.

Das Programm startet mit einigen Grußworten um 13:00 Uhr. Es gibt immer drei parallel laufende Veranstaltungen. Zwischen 13:30 und 14:15 Uhr werden „Suchtökonomie und Präventionspolitik“, „Suchtprävention – Risiken und Nebenwirkungen“ und „Abstinenz-Sicherungs-Training A-S-Train“ thematisiert. Anschließend können die Teilnehmer eine halbe Stunde networken. Danach kommen „Selbstheilung bei Abhängigkeitserkrankungen“, „Vom Sprützehüsli zur Kontakt- und Anlaufstelle“ und „Suchtprävention im Betrieb: Der Genussfaktor“ zur Sprache. Nach einer weiteren Zeit zum Networken folgen die Vorträge „Darknet: Die dunkle Seite des Internets“, „Stressbasierte Psychotherapie“ sowie „Internet- und Computerspielsucht – Was wissen wir und was ist zu tun?“. Der Suchthilfetag endet um 16:45 Uhr. BASTA ist mit einem Stand vertreten.

Anmeldung und weitere Informationen bietet
Anthojo Ambulante Hilfen,
Herzog-Otto-Straße 13, 83022 Rosenheim,
Tel.: 08031/40 11-560,
Fax: 08031/40 11-561,
aha@anthajo.de. Das gesamte Programm finden Sie unter: http://www.neon-rosenheim.de/wp-content/uploads/2018/08/Suchthilfetag-2018_web.pdf.

Flyer des 5. Rosenheimer Suchthilfetag

Flyer des 5. Rosenheimer Suchthilfetag


SET-Kommunikation – Kommunikationstraining zum Umgang in schwierigen Situationen

Überall dort, wo Menschen miteinander zu tun haben, ist die Art, wie sie miteinander kommunizieren, ausschlaggebend für ihren Erfolg. Wie erreiche ich aber Menschen am besten, die in ihrem eigenen Erleben gefangen sind und die Realität eingeschränkt wahrnehmen?

Die SET-Kommunikation ist eine Gesprächstechnik hauptsächlich zur Behandlung von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Gesprächstechnik wurde von Kreisman und Straus zusammen mit Mitarbeitern der Comprehensive Treatment Unit am Saint John's Mercy Medical Center in St. Louis entwickelt. Die SET-Kommunikation ist eine strukturierte Kommunikationsform für schwierige (und auch einfache) Situationen mit drei verschiedenen Elementen:

S = Support: Unterstützung, Bestätigung und Anerkennung durch den Gesprächspartner

E = Empathy: Einfühlung, Mitgefühl und Verständnis für die schwierige Situation

T = Truth: Wahrheit, Realitätsbezug, Konfrontation mit Konsequenzen

Aktives Zuhören ist eine grundlegende Bedingung dieses Gesprächsstils, der Gesprächsführer orientiert sich an den Äußerungen des Gesprächspartners. Er versucht, den angesprochenen Sachverhalt mit den Augen seines Gegenübers zu sehen und sich auf dessen persönliche Sichtweise einzustellen. Klare Aussagen und kurze Sätze werden leichter verstanden und angenommen.

Fortbildungen dazu werden angeboten unter: www.set-kommunikation.de.


Auf YouTube berichten junge Menschen von ihren Diagnosen

„#Storytime: Ich bin psychisch krank“. So lautet der Artikel, der am 23. September 2018 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, verfasst von Lara Thiede.

Auf YouTube erzählen Hunderttausende von Depressionen, Borderline, Schizophrenie. Ist das hilfreich oder gefährlich? Videos über die eigene psychische Erkrankung online zu stellen, wird immer beliebter. Aber haben die Videos wirklich nur Vorteile? Um sich selbst eine Meinung zu bilden, lesen Sie bitte den ganzen Artikel unter: https://www.jetzt.de/gesundheit/storytime-psychische-krankheiten-auf-youtube

Außerdem verweisen wir auf den Blog unserer Mitarbeiterin Dominque de Marné: https://www.travelingtheborderline.com. Es lohnt sich, ihn zu besuchen.


Website Travelling the Borderline

Website Travelling the Borderline

Von Frau de Marné haben wir zudem zwei Hinweise zu Veranstaltungen erhalten:

Depressionen im Studium – Infoabend in Erinnerung an den Tod von Jascha. Am 22. Oktober 2018 findet in München in der Pettenkoferstraße 14 im großen Hörsaal ein Gedenken statt. Hier der Facebook-Link: https://www.facebook.com/events/192709388178109/.

Aktionswoche an der TU München vom 5. bis 9. November 2018 in München zum Thema Depression und Studium. Viele Rednerinnen und Redner mit unterschiedlichem Hintergrund wurden schon gefunden. Eine Ausstellung ist geplant. Das Programm ist noch in Arbeit und es findet sich sicherlich demnächst im Netz.


September-Blog

Logo von ZehnZehn

Logo von ZehnZehn

Welttag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2018 in München

Das Münchner Aktionsbündnis für seelische Gesundheit (www.muc.10-okt.de) plant auch in diesem Jahr eine Veranstaltung zum Welttag der seelischen Gesundheit. Sie findet am 10. Oktober 2018 auf dem Max-Josephs-Platz in München statt. Beginn ist 16 Uhr. Ein Solidaritätszug startet um 16:45 Uhr und wird mit Musik der Giesing Connection begleitet.

Unter dem Motto „WIR KÖNNEN – WIR WOLLEN“ legen die Veranstalter den Fokus auf eine Diskussion mit Politikerinnen und Politikern. Vertreter verschiedener Parteien nehmen auf der Bühne Stellung unter anderem zu folgenden Fragen: „Wie sehen Sie die derzeitige Entwicklung der Psychiatrie in Bayern auch im Hinblick auf die Arbeitswelt und das Psychisch-Kranken-Hilfegesetz?“ „Was tun Sie selbst für sich und ihre Umgebung, um gesund zu bleiben?“ Schirmherr ist der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Es wäre schön, wenn viele Einrichtungen und auch psychiatrische Kliniken aktiv vertreten wären. Bringen Sie viele Freunde und Transparente mit. Dann wird es eine bunte runde Sache. BASTA ist mit einem Schild dabei.

Außerdem möchten wir Sie auf unsere Postkartenaktion hinweisen, und auch das Plakat zur Veranstaltung finden Sie unter https://muc.10-okt.de/news/.

Hier einige Impressionen der Kundgebung und des Demo-Zuges.
Bitte einfach ins Bild klicken, um die Bilder nacheinander anzuschauen.


Info-Veranstaltung zum PsychKHG am 16. Oktober 2018 in München

Rechtsanwalt Rolf Marschner informiert am 16. Oktober 2018 über das am 11. Juli 2018 vom Bayerischen Landtag verabschiedete neue Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, die harterkämpften positiven Änderungen und was noch verbesserungswürdig ist. Eingeladen wird von der Münchner Beschwerde- und Beratungsstelle Kompass.

Zeit: Dienstag, 16. Oktober 2018, 19 Uhr.

Ort: Uni München, Psychologisches Institut, Leopoldstr. 13 („Schweinchenbau“), Hörsaal im Keller.

Auf https://kompass-m.de/aktuell/index.html finden Sie eine Zusammenfassung, verfasst von Rudolf Winzen.

Logo von Kompass

Logo von Kompass


Gesundheitsforum des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München

Psychische Erkrankungen nehmen zu. Ärztinnen und Ärzte des Max-Planck-Instituts (MPI) wenden sich mit einer Veranstaltungsreihe an Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte. Informiert wird über häufige Krankheitsbilder, wie sie diagnostiziert und wie und wo behandelt werden. Auch wird über den neuesten Forschungsstand berichtet. Themen sind unter anderem chronische Schmerzen, Probleme mit dem Schlaf und Morbus Parkinson. Darüber hinaus gibt es Hinweise zur individuellen Versorgung in der Psychiatrie.

Veranstaltungsort ist das MPI für Psychiatrie, Hörsaal im Erdgeschoss, Kraepelinstr. 2, 80804 München, jeweils dienstags von 18:30 bis etwa 20:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das gesamte Programm für 2018/2019 finden Sie unter www.psych.mpg.de/gesundheitsforum.

Logo des Max-Plank-Instituts für Psychiatrie

Logo des Max-Plank-Instituts für Psychiatrie


Zusammenfassung des Reviews „Psychologische Intervention für Schizophrenie“

Medikamente gelten als Hauptpfeiler bei der Behandlung von Schizophrenie. Die Bedeutung von Psychotherapie bei Psychosen wird aber zunehmend anerkannt und erforscht. Nicht klar ist jedoch, welche dieser psychologischen Interventionen bei Symptomen wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen am besten wirken und von den Patientinnen und Patienten gut angenommen werden.

Um diese Frage zu beantworten, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU München unter Leitung von Dr. Irene Bighelli und Professor Stefan Leucht eine systematische Übersichtsarbeit und eine Netzwerk-Meta-Analyse durchgeführt. Im Rahmen der systematischen Übersichtsarbeit wurden alle vorhandenen Studien, die dieses Thema untersucht haben, nach vorgegebenen Kriterien ausgewählt. Im Zuge der Netzwerk-Meta-Analyse, eine statistische Analyseform, verglichen diese die Auswirkungen der verschiedenen Behandlungen miteinander. Die Zusammenfassung „Psychologische Interventionen für Schizophrenie: eine systematische Übersichtsarbeit und Netzwerk-Meta-Analyse“ des Klinikums für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München ist unter https://www.psykl.mri.tum.de/node/69 eingestellt. Der direkte Link ist https://www.psykl.mri.tum.de/sites/www.mridemo.med.tum.de/files/Psychologische%20Interventionen%20f%C3%BCr%20Schizophrenie.pdf.

Für den Kontakt steht irene.bighelli@tum.de zur Verfügung.

Header der Website  https://www.psykl.mri.tum.de  (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar Technische Universität München)

Header der Website https://www.psykl.mri.tum.de (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar Technische Universität München)


Strukturreform der Psychotherapie-Richtlinien zum 1. April 2017

Die ambulante psychotherapeutische Versorgung wurde zum 1. April 2017 einer Strukturreform unterzogen. Diese soll den Patientinnen und Patienten zeitnah einen niederschwelligen Zugang ermöglichen und das Versorgungsangebot insgesamt flexibler gestalten.

Wesentliche Änderungen sind:

- Einführung einer psychotherapeutischen Sprechstunde

- Einführung einer psychotherapeutischen Akutbehandlung

Auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) findet sich dazu folgender Text: „Die psychotherapeutische Sprechstunde und die Akutbehandlung wurden im Rahmen der Überarbeitung der Psychotherapie-Richtlinie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss zum 1. April 2017 neu eingeführt. Ziel der Neuerungen war, Menschen mit psychischen Problemen einen schnelleren und niedrigschwelligen Zugang zum Therapeuten zu ermöglichen. Die Sprechstunde soll dazu dienen, im Rahmen eines Erstgespräches abzuklären, ob der Patient eine Therapie benötigt oder ob ihm mit anderen Beratungs- und Unterstützungsangeboten geholfen werden kann. Die Akutbehandlung wiederum ermöglicht Menschen in einer konkreten Krisensituation einen direkten Zugang zum Therapeuten ohne lange Genehmigungsverfahren der Krankenkasse.“

Fragen und Antworten zu den Psychotherapie-Richtlinien finden Sie unter https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Praxisfuehrung/KVB-Infoblatt-FAQ-Strukturreform-PT.pdf.

Für alle Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gilt, dass sie selbst oder jemand aus der Praxis 200 Minuten in der Woche (bei hälftiger Zulassung 100 Minuten in der Woche) telefonisch für Patientinnen und Patienten erreichbar sein müssen. Ein Verzeichnis der telefonischen Erreichbarkeit und eine Servicestelle des KVB finden Sie unter https://www.kvb.de/service/patienten/psychotherapeutische-versorgung/.

Hat sich konkret etwas für Ratsuchende geändert? Ob das Feedback aus der Praxis schon für eine klare und zutreffende Beurteilung reicht, bezweifelt der Münchner Verein Pro Psychotherapie e. V. Er wird bei seinen Mitgliedern nachfragen. Wir sind gespannt, ob die Änderungen der Richtlinien spürbare positive Auswirkungen haben.

Logo der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)

Logo der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)

August-Blog

Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) verabschiedet

Das Gesetz wurde Mitte Juli im Landtag verabschiedet. Der Hilfeteil tritt am 1. August 2018 in Kraft, der Unterbringungsteil am 1. Januar 2019.

Das Gesetz gliedert sich in drei Teile:

Teil 1 – Stärkung der psychiatrischen Versorgung (Artikel 1-4)
Teil 2 – Öffentlich-rechtliche Unterbringung (Artikel 5-37)
Teil 3 – Schlussvorschriften (Artikel 38-39)

Hauptpunkt im Hilfeteil ist die Errichtung eines bayernweiten Krisendienstes für Menschen in psychischen Notlagen. Für die Aufbauphase sind drei Jahre geplant, verortet sind die Krisendienste bei den Bezirken. Das bereits bestehende Modell in Oberbayern zeigt Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.
Der Schwerpunkt des Gesetzes liegt in der Regelung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung. Einige Kritiker stören sich an der polizeilichen Meldepflicht für untergebrachte Personen.

Der Gesetzestext ist im Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblatt erschienen.
Sie können es hier herunterladen (Zweiter Punkt der Veröffentlichung):

Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG)


Urteil: Fixierung in Psychiatrie nur mit richterlicher Zustimmung

Psychiatriepatienten dürfen nur noch mit richterlichem Beschluss länger als eine halbe Stunde fixiert werden, urteilte das Bundesverfassungsgericht im Juli. Und verkündete darüber hinaus noch weitere Regelungen. Wie dies alles in den Kliniken umgesetzt wird, wird sich zeigen. Nicht gut wäre es nach unserer Meinung, wenn dann mehr isoliert statt fixiert würde. Mehr und gut geschultes Personal könnten viel zu einer Deeskalation beitragen.

Mehr zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts finden Sie unter https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96643/Bundesverfassungsgericht-erhoeht-Anforderungen-fuer-eine-Fixierung.


Veranstaltungen im September:


- 10. Psychoedukations-Kongress am 14./15. September 2018 in München

Am 14. und 15. September 2018 (Freitag und Samstag) findet im Klinikum rechts der Isar in München ein Psychoedukations-Kongress statt.

Flyer und Anmeldung: https://www.mri.tum.de/veranstaltungen/10-psychoedukations-kongress-psychoedukation-fuer-patienten-und-angehoerige-ein

 

- Angehörigen-Tagung „Von der Rolle“ am 15. September 2018 in München

Das Motto der Tagung des Landesverbands Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e. V. am 15. September 2018 lautet: „Von der Rolle – Wenn einer in der Familie psychisch erkrankt“. Die Veranstaltung findet statt im Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1 (Keferloher Str./Ecke Schleißheimer Str.), 80809 München, Tel.: 089/35 06 36 39.
Eine Mitarbeiterin von BASTA referiert über den Einfluss der familiären Situation auf den Verlauf der Krankheitsgeschichte.

Flyer und Anmeldung: http://www.lvbayern-apk.de/pdf/Angehoerigentagung_2018.pdf

Angehörigen-Tagung „Von der Rolle“ am 15. September 2018 in München

Anti-Stigma-Spot „Für die Angehörigen zählt nicht die Krankheit, sondern der Mensch“

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) hat einen Spot online gestellt. Er soll für mehr Aufklärung sorgen und das Verständnis der Öffentlichkeit für die Betroffenen und im Besonderen auch für ihre Familien und Freunde fördern.
Der Spot ist auf YouTube  https://youtu.be/iHpVAQ0xbjM und unter vimeo https://vimeo.com/274646593 zu sehen.

Anti-Stigma Spot „Für die Angehörigen zählt nicht die Krankheit, sondern der Mensch“ Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)

Anti-Stigma Spot „Für die Angehörigen zählt nicht die Krankheit, sondern der Mensch“ Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)


Außerdem möchten wir Sie auf Anti-Stigma-Kampagnen von Österreich und der Schweiz hinweisen:

 

-    Österreich: http://www.ganznormal.at/ueber-uns/kampagne/

Header der Webseite:  www.ganznormal.at

Header der Webseite: www.ganznormal.at

 


-    Schweiz: https://kein-tabu.ch/

Header der Webseite:  https://kein-tabu.ch

Header der Webseite: https://kein-tabu.ch


Schüler drehen Film über Depressionen bei Jugendlichen

„Grau ist keine Farbe“ heißt der neue Film, den das junge Team von „MovieJamStudios“ gerade dreht. Fünf Monate haben die sechs 16- bis 18-jährigen Jugendlichen, von denen die meisten das Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching besuchen, dafür recherchiert. Der Trailer ist fertig und auf YouTube https://www.moviejam.de/grau-ist-keine-farbe/ zu sehen.
Der Film befasst sich mit Depressionen bei einer „vergessenen Generation“ – der Jugend. Das Thema Burnout kennt jeder, Stress im Job ebenfalls. Doch auch die Zahl der Jugendlichen, die an Depressionen leiden, steigt.

Mehr dazu finden Sie unter https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/unterhaching-ort29619/unterhaching-schueler-drehen-film-ueber-depression-grau-ist-keine-farbe-9929338.html.

 

 

Juli-Blog


Psych KHG verabschiedet!

Am 11. Juli wurde das bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) im Landtag  mit den Stimmen von CSU, SPD und FREIEN WÄHLERN verabschiedet. (sowie auch ein zusätzlicher Antrag der CSU auf mehr Förderung von Selbsthilfe, Beschwerdestellen und polizeilicher Sonderausbildung).

Weitere Details im Newsletter des Bayerischen Landtages:

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/sitzungen/aus-dem-plenum/psychisch-kranken-hilfegesetz/

Ein Zitat aus dem Newsletter:
"Ganze zwölf Änderungsanträge hatte die CSU eingebracht, um insgesamt 22 Stellungnahmen mit mehr als 150 Seiten Kritik von psychiatrischen Experten und Betroffenen gerecht zu werden. Die Opposition beeindruckte dies jedoch wenig. „Es gab schon seit 2017 massivste Bedenken von Fachverbänden am ersten Gesetzentwurf“, blickte Kathrin Sonnenholzner (SPD), die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, zurück. „Dass dieses Gesetz trotzdem zur Vorlage gekommen ist, ist ein Tiefpunkt des Parlamentarismus. Es hätte das Gesundheitsministerium so nie verlassen dürfen.“ Dass nun ein zustimmungswürdiger Entwurf vorliege, sei nur dem Zufall zu verdanken: Markus Söder hätte sich nach dem Regierungswechsel die Verbesserung auf die Fahne schreiben wollen.. "

Bezirketagspräsident Josef Mederer begrüßte das Gesetz trotzdem in einer Pressemitteilung des Bayerischen Bezirketages mit den Worten:
„Ich freue mich, dass wir mit dem PsychKHG nun ein modernes und zukunftsweisendes Gesetz zur Versorgung – und wenn nötig Unterbringung – von psychisch kranken Menschen in Bayern haben. Wir werden nun alles daran setzen, dieses Gesetz in unseren Kliniken und Einrichtungen so rasch wie möglich zum Wohle der uns anvertrauten Menschen umzusetzen. Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und niedrigschwellige Hilfe sind Ziele des neuen PsychKHG. Der Psychiatrische Krisendienst, dessen flächendeckende Umsetzung in allen sieben Bezirken nun so rasch wie möglich beginnen soll, leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Damit können wir Menschen, die sich in psychischen Notlagen oder Krisen befinden, frühzeitig erreichen und ihnen mit fachkundiger Beratung und therapeutischer Begleitung helfen“

Die Grünen und die MUT Partei kritisieren das Gesetz weiter für "eklatante handwerkliche Fehler". Die Initiatoren der Petition " Herr Söder, stoppen und überarbeiten Sie das bayerische Psychiatriegesetz " schreiben "Wir sind nicht zufrieden und wir werden weiter auf die Fehler im Gesetz hinweisen".

Trotzdem hat der Protest der Oppositionsfraktionen sowie zahlreicher Verbände und Bürger und vor allem die Petition von Kristina Wilms und Uwe Hauck mit über 140.000 Unterschriften Wirkung gezeigt und das Schlimmste verhindert. Durch den Druck der Öffentlichkeit wurde die CSU-Regierung gezwungen, ihren stigmatisierenden Gesetzentwurf abzuändern. Der Ausschuss für Gesundheit und Pflege befasste sich am Dienstag, dem 12. Juni 2018, mit den Änderungsanträgen. Erfreulicherweise wurden fast alle eingereichten Anträge akzeptiert. So wird beispielsweise auf eine Zentraldatei verzichtet. Auch werden Besuchskommissionen gebildet, statt Unterbringungsbeiräte einzuführen.

Wir werden wachsam bleiben und weiter über das neue Gesetz berichten!


 

Filmkunstwochen: Psychiatrie im Film

BASTA - das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen und ariadne – Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke e. V. zeigen Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Kino „Neues Rottmann“ auch dieses Jahr wieder Filme zum Thema Psychiatrie. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit Betroffenen, Angehörigen und Psychiatrie-Profis statt.


Donnerstag, 26.07.2018.18 Uhr: 
 „Vier Könige“
(Deutschland 2014/25)

Themen: Orientierungslosigkeit bei Jugendlichen, Möglichkeiten psychotherapeutischer Behandlung
Nach immer massiver eskalierenden Familienkonflikten verbringen die vier Jugendlichen Alex, Fedja, Timo und Lara die Weihnachtsfeiertage in der Jugend-psychiatrie. In den unkonventionellen Therapiestunden des Psychiaters Dr. Wolf erleben die vier völlig überraschend ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden. Getragen wird der Film von den jungen Schauspielern Paula Beer, Jella Haase, Jannis Niewöhner und Moritz Leu. Die Regisseurin Theresa von Eltz bekam für ihren ersten Kinospielfilm zahlreiche Preise und Nominierungen.

Zum Einsatz an Schulen ab der 9. Jahrgangsstufe gibt es ein Begleitprogramm: http://www.4koenige-derfilm.de/downloads/4_Koenige_Begleitmaterialien.pdf


 

Bildschirmfoto 2018-06-28 um 19.34.43.png

 

Freitag, 27.07.2018. 18 Uhr:
„Eleanor und Colette“ Drama (USA 2017)

Themen: Umgang mit psychisch erkrankten Menschen, Behandlungsvereinbarung

Eine an Schizophrenie erkrankte Frau (Eleanor Riese) wird Ende der 1980er Jahre in eine Psychiatrie in San Francisco eingewiesen. Sie möchte mit den Ärzten wegen der starken Nebenwirkungen der Medikamente verhandeln, was ihr verweigert wird. Unterstützung erhält sie von der Anwältin Colette Hughes.

Bildschirmfoto 2018-06-28 um 19.35.01.png

 

Die Filme werden im Kino „Neues Rottmann“, Rottmannstr. 15 in 80333 München
(Tel.: 089/521 683). Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Das gesamte Programm der Filmkunstwoche http://filmkunstwochen-muenchen.de/programm-2018/ .


Umfrage zum Thema Depression


Die französische Gruppe der britischen Wohltätigkeitsorganisation Cochrane arbeitet an einer Studie, deren Ziel es ist, Daten zu erheben, die für die Forschung zur Behandlung von Depressionen und im klinischen Alltag entscheidend sind. In Frankreich haben sich schon mehr als 2000 Menschen beteiligt, jetzt gibt es die Umfrage auch auf Deutsch (http://clinicalepidemio.fr/depression/de/). Die Studie trägt den Namen PROCEED. Damit sollen die Erwartungshaltungen an die Behandlung von Depressionen ermittelt werden. Der Fragebogen ist anonym.
Sie können teilnehmen, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind UND
 in der Vergangenheit an einer depressiven Episode gelitten haben beziehungsweise aktuell an einer solchen leiden ODER
Sie eine Bezugsperson (also ein Bekannter, Freund oder Familienmitglied) von jemandem sind, der/die aktuell unter einer depressiven Episode leidet beziehungsweise in der Vergangenheit unter einer solchen gelitten hat ODER
Sie eine medizinische Fachkraft (Psychiater/in, Psycholog/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Hausarzt/Hausärztin etc.) sind, die sich um depressive Patientinnen und Patienten kümmert.

Für Rückfragen stehen
Prof. Stefan Leucht von der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der TU München, 089/4140-4249, stefan.leucht@tum.de,
und
Prof. Gerald Gartlehner, Leiter des österreichischen Cochrane-Zentrums, gerald.gartlehner@doanu-uni.ac.at, zur Verfügung.

Es würde uns freuen, wenn sich viele beteiligen würden.


Broschüre „Wege zur Psychotherapie“ von der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Um zu verstehen, wie Psychotherapie wirkt, hat die BPtK die Broschüre „Wege zur Psychotherapie“ erstellt. Sie ist unter https://www.bptk.de/Patienten/Einfuehrung.html abrufbar.
Speziell für Eltern von psychisch kranken Kindern wird der Ratgeber „Psychotherapie für Kinder und Jugendliche“ angeboten: https://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Patienten/Einf%C3%BChrung/20180514_BPtK_Elternratgeber.pdf.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche


Gewalttaten nicht vorschnell auf psychische Störungen zurückführen

Die Verknüpfung von „Straftäter“ und „psychisch krank“ wird in den Medien immer häufiger thematisiert. Ein „normaler“ Mensch kann doch nicht böse sein!
Bitte lesen Sie dazu das Interview der Süddeutschen Zeitung mit Professor Thomas Pollmächer zum „Amoklauf“ in Münster, das am 11. April 2018 unter: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/interview-am-morgen-attacke-in-muenster-amoklauf-davon-kann-man-hier-sicher-reden-1.3937908
erschienen ist.
Er skizziert, warum es falsch ist, Gewalttaten vorschnell auf psychische Störungen zurückzuführen, wie es im Fall Münster geschehen ist.

 

Extra-Blog: Stoppen wir das stigmatisierende bayerische PsychKHG!

Das neue Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) hatte ursprünglich zwei große Ziele:
zum einen, die Versorgung psychisch kranker Menschen flächendeckend im Sinne der Hilfen zu verbessern und zum anderen die zivilrechtliche Unterbringung zu reduzieren.

Beim jetzigen Entwurf für PsychKHG gibt es im Hilfeteil genau noch vier Artikel, im Unterbringungsteil dagegen 35 Artikel!

Mit diesem Gesetz wird unsere jahrelange Anti-Stigma-Arbeit untergraben: durch Aufklärung die Akzeptanz für psychisch erkrankte Menschen bei der Bevölkerung zu erhöhen.

Am Dienstag dem 24.4. ist die öffentliche Expertenanhörung. Wer Zeit hat, kann zum Landtag kommen.  Näheres zur Anmeldung steht im April-Blog unten!

Es gibt außerdem eine Online-Petition gegen das stigmatisierende bayerische PsychKHG (Letzter Stand 20.4. ca. 71.000 Unterschriften)
Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift und der Weiterverbreitung mit, etwas zu tun, um dieses unsägliche Gesetz zu stoppen:

https://www.change.org/p/markus-soeder-stoppen-und-überarbeiten-sie-das-bayerische-psychiatriegesetz

Seitenansicht der Petition auf der Plattform "change.org"

Seitenansicht der Petition auf der Plattform "change.org"


Hier sind einige Links auf aktuelle Medienberichte:


Wer genau wissen, wie das PsychKHG ausschauen soll:

Schriftzug des Bayerischen Landtages

Schriftzug des Bayerischen Landtages


Und hier Stellungnahmen vom Bayerischen Bezirketag und von der BayPE:

Bayerischer Bezirketag

Schriftzug der BayPE

Schriftzug der BayPE

  • die BayPe nimmt auch sehr detailliert und kritisch Stellung zum Gesetzentwurf. Sie bemüht sich dabei um konstruktive Verbesserungsvorschläge.

http://psychiatrie-erfahrene-bayern.de/2018/PsychKHG%20Stellungn.BayPE-finale-Version.pdf

 

 

April-Blog

Das bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz – Was bringt die Reform?

Im November-Blog baten wir um Unterstützung zum Bayerischen PsychKHG (Pschychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz):  Bitte helfen Sie - PsychKHG muss gut werden!

Die Anhörungsfrist für Stellungnahmen zum Entwurf eines Bayerischen PsychKHG ist Ende Februar abgelaufen und das Gesetz soll im Herbst verabschiedet werden. In den Stellungnahmen wird die Einführung des Krisendienstes für ganz Bayern positiv gesehen, aber es gibt auch einige Kritikpunkte wie z.B. die geplante Maßnahme einer Datenbank mit sensiblen Patientendaten, auf die die Polizei Zugriff nehmen kann.

 
Auf 2 Termine zur Information des geplanten Gesetzes möchten wir Sie hinweisen:
 

-          Informations-und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 17. April 2018, 19:00 Uhr

Ort: Haus des CVJM, Landwehrstr. 13, 80336 München
(S-Bahn Karlsplatz Stachus oder U-Bahn Sendlinger Tor)


Zugang leider nicht behindertengerecht: 7 Stufen ohne Aufzug.

Wichtige Punkte wollen Experten und Betroffene erörtern und mit Ihnen diskutieren, z.B. Prof. Peter Brieger, Ärztlicher Direktor des kbo-Isar-Amper-Klinikums.

Ausführliche Informationen finden Sie unter http://kompass-m.de/aktuell/

Psychiatrie-Beschwerdestelle Kompass in München

Psychiatrie-Beschwerdestelle Kompass in München

 

-          Anhörung zum Bayerischen PsychKHG am 24. April 2018

Am 24. April 2018 von 13 bis 16 Uhr hat der gesundheitspolitische Ausschuss des Landtags zu einer mündlichen Anhörung eingeladen, um den Entwurf mit elf Expertinnen und Experten zu diskutieren. Diese Anhörung ist öffentlich, interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen. Die Sitzung findet im Konferenzsaal des Landtags statt. Anmeldung wird erbeten: Frau Feldmann, Leiterin des Büros des Gesundheitsausschusses, wir sammeln Anmeldungen und geben diese am 16. April an Frau Feldmann weiter. Ausweis bitte nicht vergessen!

Kontaktdaten von Frau Feldmann: dagmar.feldmann@bayern.landtag.de
oder Tel.: 089/4126 23 93.

Wegbeschreibung und Liste der Experten finden Sie unter: https://www.bayern.landtag.de/parlament/staendige-ausschuesse/sozialausschuss/

Luftaufnahme Maximailianeum /Foto: Bavaria Luftbild Verlags-GmbHBildarchiv Bayerischer Landtag/ © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Bitte geben Sie die Termine an interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger weiter. Der Eintritt ist jeweils frei.


15. Tutzinger Psychiatrietagung: „Psychopharmaka“ am 8. und 9.Mai 2018

Die 15. Tutzinger Psychiatrietagung findet in der Evangelischen Akademie Tutzing,
Schloss-Straße 2+4, 82327 in Tutzing, statt.


Es gibt Vorträge zu Themen wie „Vom Kautabak zum Haldol – zwischen Leistungssteigerung, Hochgefühl und Ruhigstellung“, „Leben mit Psychopharmaka – zwischen Widerwillen und Notwendigkeit“ und „Von Kindesbeinen an? Psychopharmaka für Kinder und Jugendliche“. Auch der Einsatz von Psychopharmaka im hohen Alter wird ausgelotet. Ein Arzt steht dazu: „Ich verschreibe diese Pillen.“ Über einen alternativen Ansatz der Psychosenbehandlung, das Soteria-Modell, wird diskutiert.

Die Anmeldung kann bei Cornelia Spehr, Tel.: 08158/251-125 oder E-Mail: spehr@ev-akademie-tutzing.de bis zum 30. April 2018 erfolgen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 55 Euro. Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen und Arbeitslose erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent. Verpflegung und Übernachtung kosten extra.

Motiv der Einladung zur Psychiatrie-Tagung der evanglelischen Akademie Tutzing mit dem Titel "Pscychopharmaka"

Motiv der Einladung zur Psychiatrie-Tagung der evanglelischen Akademie Tutzing mit dem Titel "Pscychopharmaka"


Tagung „Erfahrungen teilen – Stärke gewinnen“ am 4. und 5. Mai in Salzburg

In der Tagung „Erfahrungen Teilen – Stärke gewinnen“ am  4. und 5. Mai 2018 in Salzburg geht es um Selbsthilfe von Angehörigen psychisch Erkrankter. Angehörige berichten von ihren Erfahrungen mit Selbsthilfe, als TeilnehmerIn oder ModeratorIn. Was hat geholfen, was hat gestärkt und was konnte sich durch die Selbsthilfe erst entwickeln? In krisenhaften Situationen können auch Angehörige mit Aggression oder Gewalt konfrontiert werden. Wie kann damit umgegangen  und wie kommuniziert werden? Wie schützt man sich und wie können Angehörige ihre Grenzen klar aufzeigen? Diese und weitere Fragen werden behandelt.

Die Tagung wird von der HPE Österreich (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) zu ihrem 40. Jubiläum organisiert.
Anmeldeschluss ist der 25. April unter www.hpe.at/tagung.
Tagungsort:
Bildungshaus St. Virgil
Ernst-Grein-Straße 14,
5026 Salzburg.

Der Tagungsbeitrag beträgt 140 Euro, für Mitglieder der HPE 90 Euro, für Psychiatrie-Erfahrene 65 Euro. Eine Tageskarte für den 4. Mai kostet 90 Euro, eine für den 5.Mai 60 Euro.

Cover der Einladungskarte zur Veranstaltung: "Erfahrungen Teilen - Stärke Gewinnen" der HPE Österreich

Cover der Einladungskarte zur Veranstaltung: "Erfahrungen Teilen - Stärke Gewinnen" der HPE Österreich


Logo des Universitätsklinkum Hamburg-Eppendorf

Logo des Universitätsklinkum Hamburg-Eppendorf

Metakognitive Therapie (Metacognitive Training = MCT) für Schizophrenie

MCT ist eine kognitive Herangehensweise bei der Behandlung von positiven Symptomen bei Schizophrenie. Metakognition kann beschrieben werden als „Nachdenken über das eigene Denken“. Es beinhaltet außerdem die Art, wie wir Informationen bewerten und abwägen und wie wir mit kognitiven Einschränkungen umgehen.

Weitere Informationen über das Verfahren finden Interessenten unter www.uke.de/mkt. Prof. Dr. Steffen Moritz vom University Medical Center Hamburg-Eppendorf hat ein detailliertes Manual, Arbeitsblätter und Hunderte von Folien zusammengestellt. Diese sind für StudentInnen und ForscherInnen kostenlos. Andere Nutzer werden um eine Spende gebeten.

Weitere Pakete, die auf MCT basieren, gibt es für die Borderline-Persönlichkeitsstörung, Depressionen und zwanghafte Störungen.


Buchbesprechung: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff

In seinem Buch „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ erzählt Joachim Meyerhoff, wie es ist, in einer Psychiatrie aufzuwachsen, weil der Vater der Direktor ist und das Elternhaus mitten auf dem Anstaltsgelände liegt. Um ihn herum sind Hunderte körperlich und geistig behinderte Menschen. Ein Roman über einen Jungen, der am besten schläft, wenn nachts die Schreie der Patienten hallen, der Blutsbrüderschaft mit dem Hund schließt und unbefangen von den Unzulänglichkeiten der jungen Patienten erzählt. Und von einem Vater, der ein gutes Verhältnis zu seinen Klienten hat, jedoch bei seiner Familie versagt.

Einige Leser finden das Buch komisch und traurig zugleich, andere können überhaupt nicht darüber lachen. Kritisch ist anzumerken, dass sich die Psychiatrie heutzutage schon in vielem zum Besseren gewendet hat. Aber der Blick aus der Perspektive eines Kinds ist auf jeden Fall interessant. Das Buch hat ein tragisches, aber auch versöhnliches Ende. 

Erschienen ist das Buch im KiWi-Verlag (ISBN 978-3-462-04681-6). Es kostet 10,99 Euro.

https://www.kiwi-verlag.de/buch/wann-wird-es-endlich-wieder-so-wie-es-nie-war/978-3-462-04681-6/

Bildschirmfoto 2018-04-09 um 13.52.58.png

 

 

März-Blog

Kampagne des Paritätischen Gesamtverbands „Mensch, Du hast Recht!“ zum 70. Jahrestag der Menschenrechte


Am 10. Dezember 2018 jährt sich die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum 70. Mal. Der Paritätische Gesamtverband nimmt dies zum Anlass, den gemeinsamen Kampf um die Durchsetzung, den Schutz und die Wahrung insbesondere auch sozialer Menschenrechte zum Schwerpunktthema in diesem Jahr zu machen. Der Verband lädt Sie ein, sich einzubringen und die Paritätische Jahreskampagne 2018 „Mensch, Du hast Recht!“ mitzugestalten.

Auf der Kampagnenseite www.mensch-du-hast-recht.de finden Sie Hintergrundinformationen, einen Menschenrechts-Blog und einen Veranstaltungskalender sowie Kampagnenlogo, Webgrafiken und Druckvorlagen der Plakatserie zum Kampagnenauftakt. Gerne können Sie die Elemente für eigene Veranstaltungen zum Thema nutzen.

Die Internetseite wird in den kommenden Wochen sukzessive erweitert. Möglich ist auch, einen entsprechenden E-Mail-Newsletter zu abonnieren.

Für die Planung von eigenen Veranstaltungen oder Aktionen zum Thema sowie Fragen zur Kampagne wenden Sie sich bitte an den Kampagnen-Koordinator beim Gesamtverband: Christian Weßling, Tel. 030/246 36-346, zivilgesellschaft@paritaet.org.

Kampagne "Mensch Du hast Recht!"

Kampagne "Mensch Du hast Recht!"


Online-Selbsthilfe für psychische Belastungen: Forschungsprojekt Uni Zürich und Uni Bern

Im Rahmen einer Forschungskooperation der Universitäten Bern und Zürich wird aktuell ein Online-Selbsthilfeprogramm für den besseren Umgang mit psychischen Belastungen entwickelt. Es werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine kostenlose und anonyme Studie gesucht. Weitere Informationen zur Studie gibt es unter https://www.e-mental-health.care/ziel/landingpage. Dort kann man sich auch für die Studie anmelden.

Im Zuge des Onlineprogramms „ZIEL: Zurück ins Eigene Leben“ müssen Sie die Frage beantworten, welche schwierigen Situationen Sie bereits gemeistert haben. Dann sollen Sie zusammenfassen, was Ihnen dabei geholfen hat, mit diesen Situationen fertigzuwerden, welche persönlichen Eigenschaften und welche Hilfen von außen (Freunde oder Familie) dazu beigetragen haben. Krisen können auch als Chance gesehen werden. So ist es zum Beispiel möglich, dadurch bewusster zu leben, schöne Dinge intensiver zu genießen oder eigenständigere Entscheidungen zu treffen.

Ziel Online-Selbsthilfe

Ziel Online-Selbsthilfe


EX-IN-Tagung Bayern 2018 in Nürnberg am 12. Mai 2018

Am Samstag, dem 12. Mai 2018, findet von 9.30 bis 16.30 Uhr die „EX-IN-Tagung Bayern 2018“ in Nürnberg statt. Veranstaltungsort ist die Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät für Sozialwissenschaften, in der Bahnhofstraße 87. Um Anmeldung unter LGoellert@IM-Muenchen.de wird gebeten. Die Einladung und der Ablauf des Fachtags sind unter www.ex-in-by.de abrufbar. Ein Unkostenbeitrag nach Selbsteinschätzung von 5 bis 20 Euro wird bei Tagungsbeginn erhoben.

Nach der Einführung gibt es zum Beispiel Referate über den Landesverein Thüringen und zum Thema „Zwischen Risiko und Resilienz“ – Krisenerfahrene Mütter unterstützen krisenerfahrene Mütter. Am Nachmittag werden verschiedene Workshops angeboten. Dazu gehören unter anderem „Einstieg als Genesungsbegleiter/in“, „Forschung und Arbeitserfahrung“ sowie „Professionelle Nähe und Distanz“. Zur Auswahl stehen zudem „EX-IN und Selbsthilfe“, „Genesungsbegleitung der ersten Stunde in Bayern“ und die „Weiterentwicklung auf Bundes- und Bayerischer Ebene“.

Der Flyer ist unter http://ex-in-by.de/termin/bayernweite-ex-in-tagung-2018/ zu finden.

EX-IN Trialogische Arbeitsgemeinschaft Bayern

EX-IN Trialogische Arbeitsgemeinschaft Bayern


Logo "Allgemeine Zeitung"

Logo "Allgemeine Zeitung"

Manfred Schneider: Ein Beispiel für eine gelungene EX-IN-Ausbildung

Kriminalkommissar Manfred Schneider hat seine Ausbildung zum Genesungsbegleiter (EX-IN, Experienced Involvement = erfahrene Begleitung) in der Alzeyer Rheinhessen-Fachklinik abgeschlossen. Der ganze Artikel ist unter http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/alzey/amp_kriminalhauptkommissar-manfred-schneider-hat-seine-ausbildung-zum-genesungsbegleiter-in-der-alzeyer-rheinhessen-fachklinik-abgeschlossen_18295767.htm abrufbar.

Schneiders Depression ist Folge der Erfahrungen, die er in seiner frühen Kindheit gemacht hatte. Sein Vater war alkoholkrank, die Mutter eine „schwache Person“. Im Alter von 16 Jahren entschließt er sich, eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, um finanziell unabhängig zu werden und gemeinsam mit der Mutter den Vater zu verlassen.

Die psychische Belastung ist so stark, dass Schneider mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen. 1998 wird er stationär in eine Klinik behandelt. Mit seinen Erfahrungen möchte er anderen Menschen Mut machen, nicht aufzugeben. Da er wegen der Klinikaufenthalte an seinem Arbeitsplatz lange Zeit ausgefallen ist, will Schneider, der mittlerweile zum Kriminalhauptkommissar ernennt wurde, seinem Arbeitgeber etwas zurückgeben. Seine Vorgesetzten ermöglichen ihm, als nebenamtlicher sozialer Ansprechpartner für Kollegen da zu sein, die im beruflichen oder privaten Umfeld Probleme haben. Das Wissen, das er während der Ausbildung zum Genesungsbegleiter gesammelt hat, kann er hierfür nutzen.

Eine gelungene Integration eines Menschen mit psychischer Erkrankung an seinem Arbeitsplatz.

Februar-Blog

Veranstaltungshinweise

- Kbo-Fachtag „Reha 2018“ am 13. März 2018 in Haar:
„Was heißt Erfolg in der Sozialpsychiatrie?“

Zum Thema „Was heißt Erfolg in der Sozialpsychiatrie?“ findet am Dienstag, dem 13. März 2018, von 9 bis 17 Uhr der kbo-Fachtag „Reha 2018“ im Kleinen Theater Haar, Casinostraße 75, 85540 Haar, statt.
Es geht um die Vorstellung innovativer Projekte in Oberbayern unter dem Aspekt von Messbarkeit und Wirksamkeit. Beispiele sind das Projekt HELPS – Gesund leben trotz psychischer Erkrankung, die Evaluation des Krisendienstes Psychiatrie für Oberbayern, das Pilotprojekt Behandlungsvereinbarung bei kbo oder die Ergebnisse der SEEWOLF-Studie (Psychische Erkrankung bei Obdachlosen). Im Anschluss an die Vorträge findet eine Diskussion statt.
Mehr Informationen erhalten Sie unter http://kbo.de/Veranstaltungen/kbo-Fachtag-Reha-2018.html.
Anmeldung bitte unter anmeldung@kbo.de oder bei Florian Zagel,
Tel.: 089/550 52 27-34.

logo_profile_kbo.png

- Symposium der kbo in Taufkirchen am 23. Februar 2018: „Genderspezifische Aspekte in der psychiatrischen Versorgung“

Das Symposium „Genderspezifische Aspekte in der psychiatrischen Versorgung“ findet am Freitag, dem 23. Februar 2018, ab 9 Uhr im Wasserschloss, Bräuhausstraße 5, 84416 Taufkirchen (Vils), statt. Veranstalter ist das kbo Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils).
Den Flyer finden Sie unter http://iak-kmo.de/fileadmin/user_upload/Veranstaltungen/2018/Genderspezifische_Therapie_23.2.2018.pdf
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an henner.luettecke@kbo.de. Anmeldung per E-Mail erwünscht.

 

- Psychiatrie im Film: „Nebel im August“ am 23. März 2018 in Rosenheim

Der Film von Regisseur Kai Wessel setzt Ernst Lossa und den Opfern der Euthanasie ein würdiges Denkmal. Der Produzent Ulrich Limmer kommt zur Diskussion.
Der Film wird am Freitag, dem 23. März 2018, um 18 Uhr im Schüler- und Studentenzentrum Rosenheim, Pettenkoferstraße 9, gezeigt.
Der Eintritt ist frei. BASTA ist Mitorganisator.

23.3.Ro-Plakat-Nebel-im-August_web.jpg

 

- Frühjahrstagung der Fachgesellschaft Psychose und Sucht e. V. am 20. April 2018 in Herzogsägmühle

„Soziale Arbeit und Medizin: Ausschlussdiagnose? Was wirkt bei Menschen mit Doppeldiagnose nach der Klinik?“ am 20.April 2018 in Herzogsägmühle.
Beginn: 9 Uhr
Tagungsort: Deckerhalle, Dorfplatz 6, 86971 Herzogsägmühle
Anmeldung: Herzogsägmühle, Sekretariat, Am Latterbach 13, 86971 Peiting (Herzogsägmühle),
Fax: 08861/219-4325,

E-Mail: mse.sekretariat@herzogsaegmuehle.de
Anmeldeschluss: 23. März 2018
Mehr unter http://www.herzogsaegmuehle.de/3009.0.html?&L=1%22

Bildschirmfoto 2018-02-15 um 22.19.52.png

 

 

- Landestreffen für Bürgerhilfe in der Psychiatrie am 21. April 2018
in Haar

Unter dem Titel „Leben neu denken. Umgang mit dem, das nie wieder kommt, und mit dem, was kommt“ lädt das Landestreffen ein, sich mit Fragen zu beschäftigen, wie Menschen trotz Erkrankung Wertschätzung, Hoffnung und Zuversicht erfahren können.
Veranstaltungsort: kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost
Anmeldebedingungen und mehr Informationen: http://www.bildungswerk-irsee.de/veranstaltung/6867

Bildschirmfoto 2018-02-15 um 22.23.07.png

 

Neuigkeiten von Ki.ps.E: Home Treatment und frühe Hilfen

Auf einer Veranstaltung von Ki.ps.E – Kinder psychisch erkrankter Eltern in München hat Dr. Tobias Skuban Eiseler, Oberarzt KBO Atriumhaus, über Home Treatment (Betreuung/Behandlung daheim) am Atriumhaus referiert.
Häufig ist ein Kind der Grund, warum ein psychisch Erkrankter nicht in die Klinik kann oder will. Für das Home Treatment durch das KBO stehen zwei Teams zur Verfügung, eines in München Süd-West und eines in Fürstenfeldbruck/Dachau. In der Regel finden zwei bis drei Besuche täglich statt. Ein Arzt bleibt 30 bis 45 Minuten, eine Pflegekraft bis zu 60 Minuten. Diese begleitet beispielsweise auf Spaziergängen oder zum Sozialpsychiatrischen Dienst (SpDi).
Am Wochenende gibt es einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst. Die Behandlung zu Hause dauert maximal vier bis sechs Wochen. Kommen Patienten letztlich doch nicht zu Hause zurecht, müssen sie in die Klinik. Auch bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, im Vordergrund stehendem Suchtmittelkonsum oder ausgeprägter Desorganisation kommt Home Treatment nicht infrage.

Das Thema "frühe Hilfen" behandelte Verena Wiest, Sozialpädagogin und Familientherapeutin beim Deutschen Kinderschutzbund München e. V.
Bei Früherkennung und frühen Hilfen geht es um ein freiwilliges und präventives Programm für psychosozial hoch belastete Familien. Das können Familien mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende oder minderjährige Eltern sein. Das Angebot wendet sich an Kinder unter drei Jahren. Es ist niedrigschwellig und dauert bis zu drei Monate – eine Verlängerung ist möglich. Die Gespräche sind kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht. Ziele sind, die Bindung zwischen Eltern und Kind zu fördern und die Startchancen für Babys und Kleinkinder zu verbessern. Um schwangere psychisch Kranke kümmern sich Familienhebammen.

Bildschirmfoto 2018-02-15 um 22.25.31.png

Buchbesprechung: „KunstTherapie“
(Herausgeber Flora von Spreti, Philipp Martius und Florian Steger)


Das Buch „KunstTherapie: Wirkung – Handwerk – Praxis“ richtet sich an Kunsttherapie-Interessierte. Es bietet einen allgemeinen Überblick über Kunsttherapie heute. Die Beiträge wurden von Autoren aus den verschiedensten Bereichen verfasst. Zu Wort kommen auch Fachfremde wie Ethiker und Theologen. Die praxisnahen Berichte machen die Arbeit in der Kunsttherapie lebendig.
Zu Beginn des Buchs wird über den Zusammenhang zwischen Kunst und Wahnsinn philosophiert. In den Mittelpunkt rücken die Herausgeber einen Beitrag zur Psycho-Neuro-Imunologie der Kunst.
Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen. Somit kann sich der Leser einzelnen Berichten widmen, zugleich wird seine Neugier für weitere geweckt. Das Buch ist im Schattauer Verlag erschienen (ISBN 978-3-7945-3098-4) und kostet in Deutschland 79,99 Euro.

https://www.klett-cotta.de/buch/Schattauer/KunstTherapie/92427

cover_Kunsttherapie.jpg

Januar-Blog

Krisendienst Psychiatrie in ganz Oberbayern unter 0180/655 3000 erreichbar

Der Bezirk Oberbayern hat kürzlich die 6. Münchner Woche für seelische Gesundheit genutzt, um über den Krisendienst Psychiatrie zu informieren. Bezirkstagspräsident Josef Mederer beschrieb den Krisendienst als kompetentes und wohnortnahes Hilfsangebot. Der Bezirk Oberbayern fördert den Dienst aus eigenen Mitteln mit 7,4 Millionen Euro pro Jahr.

Die Leitstelle ist täglich von 9 bis 24 Uhr unter der Nummer 0180 655 3000 in ganz Oberbayern erreichbar. Der stufenweise Aufbau des Krisendienstes ist damit abgeschlossen. Bisher haben sich bis zu 1.730 Menschen monatlich an den Krisendienst gewandt – mit steigender Tendenz.

Befinden sich Menschen in schweren psychiatrischen Notlagen, sind auch Hausbesuche möglich. „Wir kommen anonym und ohne Blaulicht“, verspricht Amona Woyde, Sozialpädagogin und Mitglied eines mobilen Einsatzteams im Landkreis München. „Der Schutz der Betroffenen hat für uns Priorität.“

 

 Die BASTA-Mitarbeiterin Kerstin Schultes auf dem Podium bei der Veranstaltung im Bezirk

 Die BASTA-Mitarbeiterin Kerstin Schultes auf dem Podium bei der Veranstaltung im Bezirk


Woche der psychischen Gesundheit vom 29. Januar - 2. Februar 2018 in Freising

"Ganz.schön anders." Lautet das Motto der Woche der psychischen Gesundheit, die das Caritas-Zentrum Freising und die Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising im Kardinal-Döpfner-Haus veranstaltet. Und ganz schön anders wird auch die

Musikalische Lesung von Mitgliedern des Psychose-Seminars
am Mittwoch den 31.1. um 19 Uhr im Kardinal Döpfner Haus.

Neben Veronique Dehimi, Dr. Karolina Devalerio und Dr. Heinrich Berger wird auch das BASTA-Mitglied Peter Bechmann Texte lesen. Sie stammen aus dem Buch Psycho-Tisch, das in diesem Jahr erscheinen soll und Texte rund um das Münchner Pschose-Seminar enthält. Der Eintritt ist frei!

Das Programm erhalten Sie beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Bahnhofstr. 20, 85354 Freising, Telefon: 08161/5387950

POSTER_ganzschoenanders.jpg

„Eins mit der Musik“: Artikel in GEO 01.2018

In den meisten Kulturen wird getanzt. Doch erst seit Kurzem entschlüsseln Psychologen, Neurobiologen und Musiktheoretiker die Wirkung perkussiver Musik auf Psyche und Körper. Wie GEO berichtet, nutzen Mediziner und Therapeuten die Resonanz, die Musik und Bewegung im Menschen erzeugen, zur Behandlung etwa von chronischen Schmerzen oder der Symptome der Parkinson-Erkrankung oder zur Stressbewältigung.

Musik mit klaren Grundrhythmen, die typische Tanzbewegungen unterstützen, animiert uns dazu, uns zu bewegen. Rhythmische Muster in groovy sind es, die uns mitreißen. Der Neurobiologe Thomas Fritz studiert am Max-Plank-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig die Wirkung von Musik auf das Gehirn. Das Einschwingen in einen Rhythmus stärkt nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl, sondern steigert auch Ausdauer und Leistung. Das belegen beispielsweise die rhythmischen Gesänge von Seeleuten beim Segelsetzen. So entwickelte er das „Jymmin“: Sport treiben und dazu Musik mit Fitnessgeräten machen. Aus seiner Sicht eröffnen die Ergebnisse neue Therapiemöglichkeiten bei chronischen Schmerzen, Schlaganfall und Parkinson-Patienten. Mehr dazu unter https://www.mdr.de/wissen/musikempfinden-100.html.

In der Fachklinik Heiligenfeld im fränkischen Bad Kissingen gehört Rhythmus schon länger zum therapeutischen Repertoire. Es lohnt sich, sich mehr damit zu befassen: https://blog.heiligenfeld.de/start-der-zusatzausbildung-zum-taketina-rhythmustherapeuten-in-der-akademie-heili-genfeld/


Schwerpunkt Psychoedukation – zwei Bücher neu aufgelegt

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München am Klinikum rechts der Isar gilt als Zentrum der Psychoedukation in Forschung, Lehre und Praxis. Anfang der 1990er-Jahre starteten Dr. Werner Kissling (auch Begründer von BASTA) und Dr. Bäuml  Projekte, um zu untersuchen, wie Psychoedukation (wissenschaftliche Kenntnisse über Ursachen, Behandlung und Selbsthilfestrategien) durchgeführt in Gruppen für Patienten mit Schizophrenie und deren Angehörige den Krankheitsverlauf beeinflussen kann. Die erfolgreichen Konzepte wurden auf andere Diagnosen übertragen und haben sich in vielen Kliniken etabliert.

Dazu entwickelte Handbücher sind nun neu aufgelegt worden:

-        Psychoedukation bei Depression, Manual zur Leitung von Patienten- und Angehörigengruppen von Gabriele Pitschel-Walz, Josef Bäuml, Werner Kissling (ISBN 978-3-437-22721-9; 44,99 Euro)

Bildschirmfoto 2018-01-18 um 19.35.08.png

-        Lebensfreude zurückgewinnen, Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige von Gabriele Pitschel-Walz mit einem Geleitwort von Josef Bäuml (ISBN 978-3-437-22741-7; 19,99 Euro)

Bildschirmfoto 2018-01-18 um 19.37.42.png

Dezember-Blog

Prodo-Studie: Auswirkung von Depression bei Elternteilen auf Kinder

Bild-Prodostudie

Bild-Prodostudie

In der sogenannten „Prodo-Studie“ der LMU München wurden 100 Familien mit je mindestens einem an Depression erkrankten Elternteil untersucht. Es ging um die Auswirkung der Erkrankung auf die Kinder. Beginn der Studie war 2014. Die Auswertung aller Daten wird in frühestens einem Jahr erwartet.

Die Familien wurden in zwei Gruppen eingeteilt. In der einen erhielten Kinder eine Unterweisung in Stressbewältigung, die Eltern in Erziehungsstrategien. Ziel ist unter anderem, dass die Familien mehr Zeit miteinander verbringen. Die andere Gruppe blieb ohne Intervention.

Erste Ergebnisse waren vielversprechend: Bisher ist kein Kind der Gruppe mit Intervention an Depression erkrankt, in der Kontrollgruppe dagegen schon. Weitere Forschung zu dem Thema „Was genau wirkt an der Intervention?“ ist vorgesehen. Insgesamt wurden bisher 561 Fragebögen ausgewertet. Informationen zu der Studie gibt Dr. Belinda Platt von der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München, E-Mail: Belinda.Platt@med.uni-muenchen.de.

Mehr zur Studie finden Sie unter http://www.prodo-studie.de/Information/Information.html

Buchbesprechungen:

-        „Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Eltern …“ von Anita Plattner (Herausgeber)

Buchcover:"Erziehungsfähigkleit psychisch kranker Eltern richtig fördern und einschätzen"

Buchcover:"Erziehungsfähigkleit psychisch kranker Eltern richtig fördern und einschätzen"

Das Buch „Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Eltern richtig einschätzen und fördern“, herausgegeben von Anita Plattner, startet mit einem Kapitel über allgemeine Kriterien der Erziehungsfähigkeit, darunter auch Informationen zum juristischen Hintergrund. Den Kern des Buchs bilden Informationen über die wichtigsten psychischen Erkrankungen und mögliche Auswirkungen auf die Erziehungsfähigkeit. Wie ein roter Faden zieht sich die Gefahr der Parentifizierung, sprich die Umkehr der Eltern-Kind-Rolle, durch die einzelnen Kapitel. Nicht zuletzt kommt die Arbeit mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern zur Sprache. Es wird beispielsweise gezeigt, wie man spielerisch mit Kindern über ihre Probleme kommunizieren kann. Informationen über spezifische Unterstützungsangebote für betroffene Eltern und Kinder runden das Buch ab. Nur im äußersten Notfall müssen die Kinder aus der Familie genommen werden.

Das Buch ist erschienen im Ernst Reinhardt Verlag. ISBN 9783497027132, Paperback, 176 Seiten, 26,90 Euro.

-        „Wie viele Gesichter hat die Angst?“ von Zora Sanné und Beate Kneuse

Buchcover: "Wie viele Gesichter hat die Angst?"

Buchcover: "Wie viele Gesichter hat die Angst?"

 

BASTA-Mitglied Beate Kneuse hat zusammen mit Zora Sanné ein Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel „Wie viele Gesichter hat die Angst?“ und ist die Lebensgeschichte von Zora Sanné – eine Geschichte über Missbrauch, Folter und eine multiple Persönlichkeit, die die Journalistin Kneuse recherchiert und aufgeschrieben hat. Zora Sanné wurde fast 15 Jahre von ihrem Vater sexuell missbraucht. Das Buch beschreibt die schwierige Kindheit ebenso wie die übrigen Lebensstationen. Es berichtet von Klinikaufenthalten und Gerichtsverhandlungen und vom permanenten Kampf ums Überleben als multiple Persönlichkeit. Es erzählt aber auch von beruflichen Erfolgen, von verwirklichten Träumen und einem ungeheuren Lebenswillen.

Bestellt werden kann das Buch bei Books on Demand (www.bod.de/buchshop/wie-viele-gesichter-hat-die-angsto-zora-sanne-9783746017082) oder über den Buchhandel. ISBN 9783746017082, Paperback, 388 Seiten, 13,99 Euro.

Broschüre „Lichtblicke“: Aus eigener Kraft frei von Depression und Ängsten

Cover der Broschüre "Lichtblicke"

Cover der Broschüre "Lichtblicke"

Die Deutsche DepressionsLiga (DDL) stellt eine neue Broschüre mit dem Titel „Lichtblicke“ vor. Darin schildern neun Betroffene ihre Depressionserfahrung und wie sie wieder zurück ans Licht gefunden haben. Die Berichte sind offen und sehr persönlich und geben Außenstehenden einen eindrucksvollen Einblick in die Gefühlswelt von Erkrankten. Dank der finanziellen Unterstützung durch AOK Plus – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen kann die Broschüre unter www.depressionsliga.de/aktuell-beitrag/lichtblicke-erfahrungsberichte.html kostenlos bestellt werden. Unter diesem Link kann „Lichtblicke“ auch kostenlos als pdf heruntergeladen werden. Die Postanschrift lautet: Deutsche DepressionsLiga e.V., Postfach 1151, 71405 Schwaikheim.

BASTA wünscht allen Lesern und Mitarbeitern ein besinnliches Fest und einen guten Start ins Jahr 2018:

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
— Guy de Maupassant (1850 - 1893), französischer Erzähler und Novellist
Keine Illustration zum Zitat, aber schön: Ein Weihnachtsenterich noch ungebraten auf dünnem Eis auf dem Schliersee.

Keine Illustration zum Zitat, aber schön:
Ein Weihnachtsenterich noch ungebraten auf dünnem Eis auf dem Schliersee.

November-Blog

(Münchner) Patientenverfügung

Es gibt zwar schon einige Patientenverfügungen, aber diese hat uns durch seine verständliche und sachliche Darstellung überzeugt. Verfasst wurde sie von Herr Winzen. Er koordiniert eine der beiden Beschwerdestellen Psychiatrie in München.

Hier der direkte Link: https://wegweiser-betreuung.de/psychiatrie/patientenverfuegung
 

Zufrieden und sicher - der Buddha in der Kiste. Foto: Peter Bechmann, 2005

Zufrieden und sicher - der Buddha in der Kiste. Foto: Peter Bechmann, 2005



Neues und Interessantes zur Depression

Depression ist eine Volkskrankheit. Viele leben mit der Erkrankung, ohne sich behandeln zu lassen. Mittlerweile gibt es neue Behandlungsansätze und verschiedene Möglichkeiten, sich darüber zu informieren:

-        Botox gegen Depression?

Botulinumtoxin (Botox) ist bislang vor allem als Faltenkiller bekannt. Doch Mediziner setzen den Wirkstoff längst auch gegen schwere Erkrankungen wie Depressionen ein. „Nach nur einer Behandlung im Bereich der Zornesfalte erleben 60 Prozent der Patienten eine deutliche Besserung“, erklärt Psychiater Marc Axel Wollmer, Chefarzt  derAsklepios Klinik für Gerontopsychiatrie in Hamburg. Die Wirkung halte etwa sechs Monate an. Experten warnen vor zu großer Euphorie. Botox solle vorerst nur in Studien gegen Depressionen eingesetzt werden, aber nicht im klinischen Alltag. In Deutschland ist Botox als Wirkstoff für die Behandlung von 15 Erkrankungen zugelassen. Dazu gehören unter anderem chronische Migräne, Lidkrampf, vermehrtes Schwitzen und Blasenfunktionsstörungen.

Mehr dazu beispielsweise unter:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/botox-gegen-migraene-und-depression-faltenglaetter-als-allround-genie-a-1135488.html



-        bild der wissenschaft 11-2017: „Mit Turbo gegen Depression“

Wo der Weg aussichtslos erscheint und die Depression unüberwindbar, hilft in schweren Fällen oft nur noch eine medikamentöse Therapie. Doch viele Patienten brauchen mehrere Versuche, bis sie ein Medikament finden, das ihnen hilft. Inzwischen untersuchen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und von der Universität Mainz die Gehirne von Mäusen, die mit dem Antidepressivum Paroxetin behandelt wurden. Dabei fanden sie gewisse Proteinmuster, die sich offenbaren, wenn das Medikament seine Wirksamkeit entfaltet. Auch beim Menschen kommen diese Proteine im Blut vor. Somit besteht die Hoffnung, dass sich von einem Bluttest auf die Wirksamkeit von Paroxetin schließen lässt. Das berichtet bild der wissenschaft. Bisher waren allerdings nur 17 Patienten in die Studie eingebunden. Bevor sich von einem Test für die Wirksamkeit von Paroxetin sprechen lässt, will das Forscherteam die Blutproben von mindestens 100 weiteren Patienten analysieren. Neben Blutproben bilden auch Gentests und Messungen von Hirnströmen interessante Ansätze, die über die Reaktion auf Medikamente Aufschluss geben könnten.

 

-        Depression verstehen: Termine zur kostenfreien AOK-Kinotour

Mit dem Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ ist die AOK Bayern von Oktober bis November 2017 auf Kinotour in vielen Lichtspielhäusern sowie an einigen Hochschulen in Bayern. Im Film geht es um zwei an Depressionen erkrankte Menschen und eine betroffene Familie. Der Filmemacher, selbst Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begleitete die Hauptpersonen ein ganzes Jahr lang hautnah.

Zwar wurde der Film zum Beispiel in München schon gezeigt, aber vielleicht haben Sie Glück in Ihrer Region: https://bayern.aok.de/inhalt/termine-zur-aok-kinotour-in-bayern/

Bildschirmfoto 2017-11-17 um 17.33.31.png

 

-        Internetseite www.fideo.de

„FIDEO-Fighting Depression Online“ ist ein Projekt der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Besuchen Sie die Seite. Sie finden dort einen Selbsthilfetest, Informationen über die Erkrankung sowie Tipps für Familie, Freunde und für Pädagogen.

Bildschirmfoto 2017-11-17 um 17.44.18.png

Bitte helfen Sie - PsychKHG muss gut werden!

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

wir brauchen hier Ihre bzw. Eure Hilfe. Es geht um das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Bayern. Es soll in den nächsten Monaten verabschiedet werden. Es wurde lange geplant und dabei wurden auch die beteiligten Verbände, die Angehörigen und die Selbsthilfe um Ihre Meinung gefragt. 

Um es kurz zu machen: Ein bisher entworfenes Eckpunktepapier lässt vermuten, dass es da trotz der genannten Beteiligung der Verbände bei der Planung jetzt kurz vor Schluss dringenden Nachbesserungsbedarf gibt. Bitte lesen sie hier die Stellungnahme der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft München. Sie werden dann verstehen, worum es geht.

Und bitte werden Sie aktiv - es geht um sehr viel. Es geht um die gesetzliche Grundlage dafür, wie in Zukunft mit psychisch erkrankten Menschen in Krisensituationen umgegangen werden muss.

Wenden Sie sich bitte an die bzw. den für Sie zuständigen Abgeordnete(n) und bitten Sie darum, sich für ein menschlich humanes Gesetz einzusetzen. Es lohnt sich. Vielen Dank!

Oktober-Blog

Aktivitäten von BASTA in der Woche der Seelischen Gesundheit in München 2017

-          Anti-Stigma-Demo am 10.10 in München. 

ZehnZehn: Foto von der Kundgebung mit Blick auf die Bühne

ZehnZehn: Foto von der Kundgebung mit Blick auf die Bühne

Diesjähriges Motto war „Wir können – Wir wollen“. Ein kurzes Resümee:  Die Kundgebung begann um 15:30 Uhr am Max-Joseph-Platz vor der Oper mit kurzen Reden und Musikbeiträgen.  Redner waren unter anderem Frau Bentele, die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Mira Korensky, Münchner Psychiatrie Erfahrene und Frau Dr. Schleuning vom KBO, Leitung Fachbereich Süd/West. Besonders beeindruckend waren die Reden von Herrn Marx, Geschäftsführer von Giesing Bräu, der Inklusion in seinem Betrieb lebt und von Herrn Messerschmidt vom Behindertenbeirat München. Touristen zeigten Interesse.

Anschließend startete der Solidaritätszug um 16:30 Uhr, musikalisch untermalt von Livemusik der Band  "Giesing Connection". Der Zug war länger als letztes Jahr. Am Rande verteilten  Mitglieder verschiedener Mitveranstalter beklebte Teebeutel und Flyer an Passanten und kamen dadurch ins Gespräch.  Der Ausklang fand im Pavillon Klinikum rechts der Isar statt und wurde organisiert vom Psychose-Seminar unter der Federführung von Herrn Dr. Bäuml und Herrn Berger. Dort wurden alle verköstigt. Dank dafür.

Auch gab es dort noch eine wichtige Diskussion zum neuen Psychisch Kranken Hilfe Gesetz kurz PsychKHG. Mehr dazu im nächsten Blogeintrag. Anschließend wurde noch getanzt und geratscht.

Zur Demo gibt eine eigene Website http://muc.10-okt.de/, auf der auch Bilder veröffentlicht werden.

-          Am Mittwoch, dem 18.10.2017, um 18 Uhr wurde der Film „Nebel im August“ im Kino Neues Rottmann gezeigt. Herr Dr. Stehling moderierte, auf dem Podium waren der Produzent Herr Limmer und Frau Leitner.

Herr Dr. Stehling nannte den Film „nicht schön, aber anrührend und aufrüttelnd“. Eine Lehrerin, die mit ihrer Klasse gekommen war, meinte, der Film vermittelt besser als jeder Geschichtsunterricht den Zeitgeist des Herrentums und der Unterdrückung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der NS-Zeit, die Grundlage für diese Gräueltaten.

Frau Leitners Großmutter war in der Heil- und Pflegeanstalt Gabersee und ist von dort 1940 nach Hartheim  in die Gaskammer gebracht worden. Dazu gibt es einen kurzen Film: http://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau-Gesichter-Geschichten-B/Enkeltochter-erforscht-Familiengeschicht/BR-Fernsehen/Video-Podcast?bcastId=5924750&documentId=40442880

-          Zwei Interviews im BR 2 Radio:

Aktuell können Sie beim BR zwei Audiodateien anhören, die Interviews mit BASTA-Mitgliedern enthalten:

Interview zum Schulprojekt: https://bayern2app.de/projekt-basta-depression-schule 

Interview mit Herrn Bechmann, indem er das BASTA-Schulprojekt erwähnt:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/seelische-not-depression-hilfe-100.html