November-Blog

Grafik zur Kampagne: “Psychische Krisen sind kein Sicherheitsrisiko: Rechtsruck stoppen auf der Seite”
https://weact.campact.de/petitions/psychische-krisen-sind-kein-sicherheitsrisiko-rechtsruck-stoppen

Offener Brief Vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener auf We Act:
Psychische Krisen sind kein Sicherheitsrisiko: Rechtsruck stoppen

Durch die Erneuerungen der Psychisch-Kranken-Gesetze, die Vorbereitung eines bundesweiten Datenaustauschs im Bundesrat und die Legalisierung der ambulanten Zwangsbehandlung werden im Moment psychisch Kranke und ihre Angehörigen in den Fokus genommen.

Aktuell diskutieren Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine Reform ihrer Psychisch-Kranken-Gesetze (PsychKG), die diese Fragen regeln. Die Landesgesetze, die sich in jedem Bundesland namentlich und inhaltlich etwas unterscheiden, behandeln in ihrer jüngsten Neufassung aber noch ein anderes Thema: Es geht um den Datenaustausch über Menschen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte.

Der hessische Landtag hatte derartige neue Regeln bereits im Dezember 2025 verabschiedet. Dort müssen psychiatrische Kliniken nun die zuständige Polizeibehörde informieren, wenn eine vorher zwangsuntergebrachte Person entlassen wird – zumindest wenn sie wegen Fremdgefährdung eingewiesen wurde und theoretisch künftig wieder eine Gefahr von ihnen ausgehen könnte.

Die Initiatoren wenden dagegen ein:

  • Menschen mit psychiatrischen Diagnosen sind nicht häufiger gewalttätig als andere Personen.

  • Pauschale gesetzgeberische Maßnahmen sind statistisch nicht gerechtfertigt.

  • Psychiatrie-Erfahrene sind selbst überdurchschnittlich von Gewalt betroffen.

Statt Überwachung und Stigmatisierung fordern sie Unterstützung und Selbstbestimmung: “Wir sagen Nein zur zunehmenden sicherheitsrechtlichen Ausrichtung von Unterstützungssystemen.”

Hier ist der Link zum Offenen Brief:
https://weact.campact.de/petitions/psychische-krisen-sind-kein-sicherheitsrisiko-rechtsruck-stoppen?from_action_confirmation=true

Weitere Informationen zu den Gesetzänderungen finden sich auch hier:
https://netzpolitik.org/2026/datenaustausch-ueber-psychisch-erkrankte-welche-bundeslaender-ihre-gesetze-aendern-wollen/


Headergrafik auf der Seite auf www.Diakonia.de

Marktplatz Arbeit und Beschäftigung

des Unterarbeitskreises Arbeit des Psychosozialen Verbundes München-Land (PSV) und der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft PSAG der Landeshauptstadt München.

Arbeit und Beschäftigung können dem Alltag Struktur geben, das Selbstvertrauen stärken und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Am 16. November stellen verschiedene soziale Arbeitgeber*innen aus München bei diakonia ihre Angebote vor. Lernen Sie diese Vielfalt kennen und erfahren Sie mehr über den Zuverdienst bei diakonia. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann: Am 16.11.26 von 14:30 – 17:00 Uhr
Wo: In den Räumen von Diakonia in der Dachauer Str. 192

Das Angebot wendet sich primär an betroffene Personen aus dem Kreis der Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen. Insgesamt 13 Anbieter*innen und Arbeitgebende stellen sich und ihre Beschäftigungsmöglichkeiten vor.

Es sind Angebote aus dem ganzen Spektrum von Zuverdienst, über WfbM, zu SGB II-Maßnahmen, Ausbildungen bis hin zu Inklusionsfirmen und somit dem ersten Arbeitsmarkt vertreten.

Es ist keine Anmeldung nötig – die Interessent*innen können einfach vorbeikommen. Getränke und Kuchen sind zu fairem Preis erhältlich.

Mehr Infos unter: https://diakonia.de/?view=article&id=1547:marktplatz-arbeit-und-beschaeftigung&catid=55


Foto auf der Seite des Theater Apropos

TheaTer Apropos im November:
Nirgendwo geht’s so zu wie hier! 

Theater Apropos mixt in seiner aktuellen Produktion Texte von Karl Valentin bis Monty Python mit eigenen Einfällen und selbst komponierter Musik. Eine Collage voller Charme, Poesie, Witz und auch Melancholie:

  • Ein schöner Tag, neun abenteuerliche Gestalten treffen auf einen Zirkus mit einer Artistin, die, vielleicht, ein ganzes Feuerwerk verschluckt. Und da klopft’s auch schon wieder.

  • War das jetzt gestern oder heute im dritten Stock? Anscheinend ist’s ein Teppich, der bearbeitet wird.

  • Die Expert:innen für das Absurde verharren auf einer Parkbank und entdecken einen Dampfer, oder etwa nicht? Und läuft da nicht der Hund von Frau Basch über die Straße?

    Konzept & Regie Burchard Dabinnus 
    Dramaturgie Barbara Altmann 
    Wo:
    3sine
    Bahnhofplatz 1
    82041 Oberhaching 
    Inklusiver Gasthof im alten Bahnhof Deisenhofen
    Wann:
    Sonntag 22. und Montag 23. November 2026 
    Jeweils 20 Uhr 
    Dauer ca. 1 Stunde 20 Minuten ohne Pause 
    Eintritt 15 € / ermäßigt 10 € 
    Kartenreservierung unter theater-apropos@ariadne-ev.de 

    Es gibt die Möglichkeit vor der Aufführung im Gasthof Abend zu essen. Tischreservierung hierfür unter 089 67805150 oder info@3sine.eu 


Videopodcast Über SchizOphrenie Mit Ulrich G. Strunz

In der VideoPodcast-Reihe „Was bewegt dich?“ gibt es einen Videopodcast mit Ulrich G. Strunz, dem Wirtschaftinformatiker und Buchautor. Strunz erzählt darin sehr offen und detailliert darüber, wie sich seine Schizophrenie angefühlt hat und hilft so, seine psychische Erkrankung besser zu verstehen.

Bei “Was bewegt dich” spricht die Journalistin und Autorin Monika Goetsch mit Menschen darüber, wofür sie brennen und was ein gutes, gelungenes Leben ausmacht. Es geht um die Geschichten hinter Marketing und Karriere, um Erfahrungen, Haltungen und Lebensfragen, die inspirieren.

Hier ist der Link, vertreten sind wir auch überall dort, wo es Podcasts gibt. https://www.youtube.com/watch?v=uobCHs8_CmM&t=1870s


Headergrafik auf der Seite www.info-psych.org

DZPG-Informationsdienst Psychische Gesundheit

Am 10. Oktober, dem Tag der Seelischen Gesundheit ging der Informationsdienst Psychische Gesundheit (www.info-psyche.org) online. Damit startete ein neues Angebot des DZPG, das wissenschaftlich fundiertes Wissen zu psychischer Gesundheit verständlich, verlässlich und frei zugänglich macht.

So bietet das Angebot zum Beispiel ausführliche Informationen zu einzelnen psychischen Erkrankungen. Sie informieren über Symptome und Verlauf, mögliche Ursachen und Risikofaktoren sowie Diagnose und Behandlung. Weitere Bereiche beschäftigen sich mit dem Leben mit psychischen Erkrankungen, mit psychischer Gesundheit in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf sowie mit der Frage nach der Offenlegung im eigenen Umfeld sowie der Suche nach professioneller Hilfe.

Der DZPG-Instagram-Kanal wurde passend dazu zum Kanal des Informationsdienstes Psychische Gesundheit initiert. ­ Zum Instagram-Kanal des Informationsdienstes