Oktober-Blog

Plakat des Filmabends in Rosenheim

Filmabend im SSZ-Rosenheim am 11.11.2026:
„Hedi Schneider steckt fest“

Am Mittwoch, 11. November 2026 findet um 18.30 Uhr in Rosenheim ein Filmabend statt. Veranstaltungsort ist das Schüler- und Studentenzentrum (SSZ) in der Pettenkoferstr. 9, 83022 Rosenheim.

Gezeigt wird der Film „Hedi Schneider steckt fest“, Komödie Deutschland/Norwegen 2015.

Der Plot: Hedi (Laura Tonke) bleibt im Aufzug stecken. Plötzlich wird ihr Alltag von Angst- und Panikattacken begleitet, was wohl mit dem Selbstmordversuch eines Kollegen zusammenhängt. Auch die Beziehung zu ihrem Mann Uli (Hans Löw) leidet darunter. Ihr gesamtes Leben gerät ins Stocken.

Trotzdem handelt es sich bei dem Film um eine Komödie, die Depression ernst nimmt.
Als beste Darstellerin erhielt Laura Tonke 2015 den Preis der deutschen Filmkritik.

Veranstalter des Filmabends sind SpDi, BASTA und Angehörige.
Nachfragen bei SpDi, Caritas, Münchener Straße 24, 83022 Rosenheim, Tel.: 08031/20380. 


Kino-Reminder: EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT

Am 8. Oktober 2026 startet der Dokumentarfilm EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT bundesweit in den deutschen Kinos. (Siehe September-Blog).

Ein BASTA-Mitglied konnte den Film zur Vorpremiere im Kino sehen und war restlos begeistert von der anrührenden Doku über eine Vater-Tochter-Beziehung zwischen einem Künstler, der um seine psychische Gesundheit ringt und einer jungen Regisseurin, die mit Kamera und viel Mut die Geschichte ihres Vater festhält.


Motiv der Einladung zur Veranstaltung “Under Pressure?”

12.10.2026: Dialog Psychische Gesundheit: Under Pressure? Mental Healt@work

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag lädt Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit ein

Wie steht es um die mentale Gesundheit junger Erwerbstätiger?
Zwischen Krisenerfahrungen, digitalem Wandel und steigenden Anforderungen verändert sich die Arbeitswelt rasant und mit ihr die Belastungen für junge Beschäftigte.

Nach einer Keynote von Mental Health Coach Dominique de Marné und kurzen Vorträgen weiterer Expert*innen zu Beginn der Veranstaltung diskutieren Kerstin Celina, MdL, Eva Lettenbauer, MdL, und Stephanie Schuhknecht, MdL in drei parallelen Gesprächsgruppen über die Herausforderungen junger Erwerbstätiger aus verschiedenen Perspektiven. Zum Abschluss werden die Ergebnisse gemeinsam zusammengeführt und debattiert.  

Wann: Montag, 12. Oktober 2026 | 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)  
Wo: Bayerischer Landtag | Konferenzsaal | Maximilianeum | 81627 München  

Anmeldung unter: https://cm.gruene-fraktion-bayern.de/dialogpsychischegesundheitunderpressurementalhealthwork/signup.html


Headergrafik auf der Seite www.neon.zohobachstage.eu/Suchthilfetag2026

8. Rosenheimer Suchthilfetag am 18.November 2026

Der 8. Rosenheimer Suchthilfetag findet am Mittwoch 18.11. 2026 ab 13 Uhr im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim statt. Der Fachtag bietet Vorträge zu aktuellen Themen und Problemstellungen der Suchthilfe und Suchtpolitik.

Laut Programmtext steht die Suchthilfe 2026 vor tiefgreifenden Veränderungen.

Dies zeigt sich in den Vorträgen:

  • ”SuchtGPT: KI als neue Ressource in der Suchthilfe” von der Pscholgin Dr. Nina Becker

  • über das Thema “Elend ohne Ende? Über das Problem der Suchtverlagerung” spricht der Journalist Dietmar Jazbinsek

  • und der Vortrag “Zwischen Legalisierungsdebatte und Opioidkrise: Prävalenzen und Trends zu Cannabis, synthetischen Opioiden sowie Kokain und Crack” von Dr. Franziska Schneider von der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht beschreibt die Veränderung der Konsummuster der Drogenkonsumierenden in Deutschland.

Schirmherr ist der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Deutschland, Prof. Dr. Hendrik Streek.

Alle Informationen zum Fachtag finden Sie unter:
https://neon.zohobackstage.eu/Suchthilfetag2026


Motiv der Flyers zum Symposium am 6. November 2026

Symposium: Angehörige und Psychiatrie im Dialog - Zwischen Leitlinien und Alltag

Am 6. November 2026 in München & im LIVESTREAM

Wenn gelebte Erfahrung aus der Angehörigenselbsthilfe und medizinische Wissenschaft aufeinandertreffen, entsteht Raum für echte Veränderung. Gemeinsam mit den Spitzenkliniken der Region München (LMU Klinikum München, TUM Klinikum Rechts der Isar, kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München) sowie ApK München e. V. lädt der ApK Bayern e. V. alle interessierten Angehörige, Betroffene und Fachkräfte zu einem zukunftsweisenden Symposium ein.
 
Freuen Sie sich auf drei praxisnahe Themenblöcke mit hochkarätigen Fachvorträgen – von der Bedeutung selbsthilfefreundlicher Krankenhäuser über therapeutische Updates bis hin zu neuen Wegen in der Versorgung – jeweils gefolgt von Zeit für Fragen und gegenseitigen Austausch.
 
Termin & Details:
Wann: Freitag, 6. November 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Wo: LMU Klinikum München (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Nußbaumstraße 7, 80336 München) oder per Livestream
 
Finden Sie hier den Programmflyer zum Download.
 
>> Jetzt anmelden: Sichern Sie sich einen Platz vor Ort oder wählen Sie die Online-Teilnahme über das Anmeldeformular auf unserer Website (unter -> Präsenzseminare)


Schon in jungen Jahren kämpfen viele Betroffene mit Depression (Aquarell von Peter Bechmann)

DZPG: Erfahrungen in Kindheit und Jugend für präzisere Behandlung von Depressionen

Welche Therapie hilft welchem Menschen am besten? Bei Depressionen lässt sich das häufig nicht im Voraus beantworten. Zum Europäischen Depressionstag am 4. Oktober 2026 rücken Forschende des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) deshalb die Lebensgeschichte der Betroffenen in den Mittelpunkt.

Eine Therapiestudie mit 253 Erwachsenen mit früh beginnender chronischer Depression, zeigte, dass bei bestimmten Mustern früher Belastungen die Betroffenen signifikant stärker auf die speziell für chronische Depression entwickelte Psychotherapie CBASP ansprachen als auf eine unspezifische supportive Psychotherapie. Geleitet hat die Studie Prof. Frank Padberg von der Ludwig-Maximilanuniversität München.

“Wir untersuchen, ob Informationen zu Belastungen in der Kindheit, die bereits mit wenigen Fragen erfasst werden können, Diagnostik und Therapie von psychischen Erkrankungen verbessern”, sagt Frank Padberg. Die Forschenden nutzten einen Fragebogen, der emotionale und körperliche Vernachlässigung, emotionalen und körperlichen Missbrauch sowie sexuellen Missbrauch erfasst. Mithilfe eines entwickelten Online-Tools werden die Fragebogenwerte Belastungsmustern zugeordnet, die sehr unterschiedliche Erfahrungskonstellationen in der Kindheit widerspiegeln. “Ziel ist nicht, Menschen aufgrund ihrer Vergangenheit einer Therapie zuzuordnen. Vielmehr wollen wir bislang medizinisch kaum berücksichtigte Informationen zu Vernachlässigung und Missbrauch in der Kindheit für die Praxis nutzbar machen, da sie in engem Zusammenhang mit psychischen und körperlichen Erkrankungen im Erwachsenenalter stehen”, betont Padberg.

Hier steht der ausführliche Artikel: https://www.dzpg.org/aktuelles/pressemitteilungen/beitrag/erfahrungen-in-kindheit-und-jugend-fuer-praezisere-behandlung-von-depressionen


Cover des Taschenbuches “Meine Narben verraten mich” von Gila Linde

Buchbesprechung: Meine Narben verraten mich

Ein Buch über Schmerz, Stärke und den Weg zurück ins Leben von Gila Linde

Mit dem Buch “Meine Narben verraten mich” legt die Autorin Gila Linde ein autobiografisches Werk vor, das schonungslos den schmerzhaften Lebensweg der Autorin nachzeichnet. Trotz der erlebten Gewalt und den Enttäuschungen durch die Familie, den Selbstverletzungen und zahllosen Klinikaufenthalte gewinnt am Schluss die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.

“Meine Narben verraten mich” ist der authentische Lebensbericht einer Frau, die erst spät die Diagnose Bordeline erhalten und beschlossen hat, ohne Anklagen und Vorwürfe Zeugnis abzulegen, nüchtern und genau. Ein Buch, das nicht leicht zu lesen ist, aber ein wichtiger Text über die erschütternde Hilflosigkeit der psychiatrischen Versorgung gegenüber einer jungen Patientin, die sich selbst verletzt und nicht verstanden wird. Die anfangs unverstandene Erkrankung Borderline wird nach dieser Lektüre mit anderen Augen gesehen.

Das Buch hat 195 Seiten und ist im Selbstverlag (Gia Linde c/p Fam. Weidinger) bei epubli erschienen und zum Beispiel bei diesen Online-Buchhändlern für 16,99 € zu bestellen:
https://www.amazon.de/Meine-Narben-verraten-mich-Linde/dp/3565530278
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1080716986