März-Blog

Kampagne des Paritätischen Gesamtverbands „Mensch, Du hast Recht!“ zum 70. Jahrestag der Menschenrechte


Am 10. Dezember 2018 jährt sich die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum 70. Mal. Der Paritätische Gesamtverband nimmt dies zum Anlass, den gemeinsamen Kampf um die Durchsetzung, den Schutz und die Wahrung insbesondere auch sozialer Menschenrechte zum Schwerpunktthema in diesem Jahr zu machen. Der Verband lädt Sie ein, sich einzubringen und die Paritätische Jahreskampagne 2018 „Mensch, Du hast Recht!“ mitzugestalten.

Auf der Kampagnenseite www.mensch-du-hast-recht.de finden Sie Hintergrundinformationen, einen Menschenrechts-Blog und einen Veranstaltungskalender sowie Kampagnenlogo, Webgrafiken und Druckvorlagen der Plakatserie zum Kampagnenauftakt. Gerne können Sie die Elemente für eigene Veranstaltungen zum Thema nutzen.

Die Internetseite wird in den kommenden Wochen sukzessive erweitert. Möglich ist auch, einen entsprechenden E-Mail-Newsletter zu abonnieren.

Für die Planung von eigenen Veranstaltungen oder Aktionen zum Thema sowie Fragen zur Kampagne wenden Sie sich bitte an den Kampagnen-Koordinator beim Gesamtverband: Christian Weßling, Tel. 030/246 36-346, zivilgesellschaft@paritaet.org.

 Kampagne "Mensch Du hast Recht!"

Kampagne "Mensch Du hast Recht!"


Online-Selbsthilfe für psychische Belastungen: Forschungsprojekt Uni Zürich und Uni Bern

Im Rahmen einer Forschungskooperation der Universitäten Bern und Zürich wird aktuell ein Online-Selbsthilfeprogramm für den besseren Umgang mit psychischen Belastungen entwickelt. Es werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine kostenlose und anonyme Studie gesucht. Weitere Informationen zur Studie gibt es unter https://www.e-mental-health.care/ziel/landingpage. Dort kann man sich auch für die Studie anmelden.

Im Zuge des Onlineprogramms „ZIEL: Zurück ins Eigene Leben“ müssen Sie die Frage beantworten, welche schwierigen Situationen Sie bereits gemeistert haben. Dann sollen Sie zusammenfassen, was Ihnen dabei geholfen hat, mit diesen Situationen fertigzuwerden, welche persönlichen Eigenschaften und welche Hilfen von außen (Freunde oder Familie) dazu beigetragen haben. Krisen können auch als Chance gesehen werden. So ist es zum Beispiel möglich, dadurch bewusster zu leben, schöne Dinge intensiver zu genießen oder eigenständigere Entscheidungen zu treffen.

 Ziel Online-Selbsthilfe

Ziel Online-Selbsthilfe


EX-IN-Tagung Bayern 2018 in Nürnberg am 12. Mai 2018

Am Samstag, dem 12. Mai 2018, findet von 9.30 bis 16.30 Uhr die „EX-IN-Tagung Bayern 2018“ in Nürnberg statt. Veranstaltungsort ist die Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät für Sozialwissenschaften, in der Bahnhofstraße 87. Um Anmeldung unter LGoellert@IM-Muenchen.de wird gebeten. Die Einladung und der Ablauf des Fachtags sind unter www.ex-in-by.de abrufbar. Ein Unkostenbeitrag nach Selbsteinschätzung von 5 bis 20 Euro wird bei Tagungsbeginn erhoben.

Nach der Einführung gibt es zum Beispiel Referate über den Landesverein Thüringen und zum Thema „Zwischen Risiko und Resilienz“ – Krisenerfahrene Mütter unterstützen krisenerfahrene Mütter. Am Nachmittag werden verschiedene Workshops angeboten. Dazu gehören unter anderem „Einstieg als Genesungsbegleiter/in“, „Forschung und Arbeitserfahrung“ sowie „Professionelle Nähe und Distanz“. Zur Auswahl stehen zudem „EX-IN und Selbsthilfe“, „Genesungsbegleitung der ersten Stunde in Bayern“ und die „Weiterentwicklung auf Bundes- und Bayerischer Ebene“.

Der Flyer ist unter http://ex-in-by.de/termin/bayernweite-ex-in-tagung-2018/ zu finden.

 EX-IN Trialogische Arbeitsgemeinschaft Bayern

EX-IN Trialogische Arbeitsgemeinschaft Bayern


 Logo "Allgemeine Zeitung"

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Manfred Schneider: Ein Beispiel für eine gelungene EX-IN-Ausbildung

Kriminalkommissar Manfred Schneider hat seine Ausbildung zum Genesungsbegleiter (EX-IN, Experienced Involvement = erfahrene Begleitung) in der Alzeyer Rheinhessen-Fachklinik abgeschlossen. Der ganze Artikel ist unter http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/alzey/amp_kriminalhauptkommissar-manfred-schneider-hat-seine-ausbildung-zum-genesungsbegleiter-in-der-alzeyer-rheinhessen-fachklinik-abgeschlossen_18295767.htm abrufbar.

Schneiders Depression ist Folge der Erfahrungen, die er in seiner frühen Kindheit gemacht hatte. Sein Vater war alkoholkrank, die Mutter eine „schwache Person“. Im Alter von 16 Jahren entschließt er sich, eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, um finanziell unabhängig zu werden und gemeinsam mit der Mutter den Vater zu verlassen.

Die psychische Belastung ist so stark, dass Schneider mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen. 1998 wird er stationär in eine Klinik behandelt. Mit seinen Erfahrungen möchte er anderen Menschen Mut machen, nicht aufzugeben. Da er wegen der Klinikaufenthalte an seinem Arbeitsplatz lange Zeit ausgefallen ist, will Schneider, der mittlerweile zum Kriminalhauptkommissar ernennt wurde, seinem Arbeitgeber etwas zurückgeben. Seine Vorgesetzten ermöglichen ihm, als nebenamtlicher sozialer Ansprechpartner für Kollegen da zu sein, die im beruflichen oder privaten Umfeld Probleme haben. Das Wissen, das er während der Ausbildung zum Genesungsbegleiter gesammelt hat, kann er hierfür nutzen.

Eine gelungene Integration eines Menschen mit psychischer Erkrankung an seinem Arbeitsplatz.