Probenfoto aus IN MEMORIAM – Der Mensch, das Spiel der Zeit (Foto: Felicitas Rall-Wirtz)
AB 11.09. im TamS Theater: THEATER et cetera
IN MEMORIAM – Der Mensch, das Spiel der Zeit
Ausgehend vom Wessobrunner Gebet, einem der ältesten poetischen Zeugnisse in altdeutscher Sprache aus dem 8. Jahrhundert, spannt IN MEMORIAM einen Bogen vom Mittelalter über Barock, Klassik und Romantik bis in die Jetztzeit.
Neben Texten von Oswald von Wolkenstein, Martin Opitz, Andreas Gryphius und anderen hat der Komponist, Theatermacher und Regisseur Anton Prestele mit dem inklusiven Ensemble von THEATER et cetera eine Reihe bekannter alter Volkslieder ausgewählt und diese mit „Neuen Tönen“ übermalt.
Im THEATER et cetera (hervorgegangen aus dem Theater Apropos) spielen, singen und tanzen neben Christian Buse, Rebecca Collins, Javier Kormann, Veronika Schmid, Irene Türk-Grimm, Amelie Utsumi, Manuela Wisniewski, Monika Zdrazil auch das BASTA-Mitglied Kerstin Schultes.
Premiere Do. 11. September 2025 | 19:30 Uhr, (Dauer ca. 90 Minuten inklusive Pause)
weitere Vorstellungen Sa. 13. / So. 14. / Fr. 19. / Sa. 20. September, jeweils 19:30 Uhr
TamS Theater, Haimhauserstr. 13 a, 80802 München
Reservierung: tams@tamstheater.de oder Tel. 089 34 58 90 (AB), und auch über München Ticket
Eintritt: 20 € Normalpreis, 10 € ermäßigt, wenn sie sich den Theaterbesuch sonst nicht leisten könnten. Die Veranstalter verlangen keinen Nachweis. Gruppenermäßigung auf Anfrage möglich
Das Plakatmotiv des Kinofilms “How to be normal - und der Versuch, sich selbst zu verstehen”
Premiere Am 11.09. im Werkstattkino:
”How to Be Normal und der Versuch, sich selbst zu verstehen“
Im Mittelpunkt des Filmes des Regisseurs Florian Pochlatko steht die 26-jährige Pia (gespielt von Luisa-Céline Gaffron), die nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie zurück ins Elternhaus zieht. Doch statt Geborgenheit und Halt findet sie dort einen Kosmos aus familiären Erwartungen, anhaltendem Liebeskummer, Stigmatisierung und Hilflosigkeit. Während ihr Vater sie zur Arbeit drängt, die Therapeutin auf „mehr Teilhabe“ pocht und ihre Mutter sich in Fürsorge verliert, entgleitet Pia zunehmend der Wirklichkeit.
Der Debütfilm von Regisseur Florian Pochlatko feierte seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale.
„How to Be Normal” wirft einen ebenso visuell eindrucksvollen wie einfühlsamen Blick auf das Leben einer jungen Frau in ihrem Versuch, sich selbst zu verstehen - während die Außenwelt ihre eigenen Vorurteile und Probleme auf sie projiziert. Der Film reflektiert hochaktuelle Themen wie mentale Gesundheit, psychische Erkrankungen, Selbstfindung, Identität und Familie.
Werkstattkino, 80469 München, Fraunhoferstr. 9, Tel.: 0892607250; werkstattkino@mnet-online.de
Motiv der Einladungkarte zur Veranstaltung von Bündnis 90/ die Grünen im Bayrischen Landtag
09. Oktober im BayerisChen Landtag:
Pflegende ANghörige - Zerissen zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge
Reihe: “Dialog Psychische GesunDHEIT” der Partei Bündis 90/die Grünen
Im Einladungstext zur Veranstaltung heißt es: “Die Pflege eines Angehörigen stellt eine enorme Herausforderung dar, die mitunter zu einer psychischen Belastung führt. Etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Bayern werden zu Hause versorgt und betreut. Pflegende Angehörige, zumeist Frauen, sind rund um die Uhr im Einsatz, was zu Stress und Überforderung führen kann. Die körperlichen und emotionalen Belastungen können Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben.”
Die Veranstaltung im Bayersiche Landtag findet anlässlich der Münchner Woche der seelischen Gesundheit statt und soll “offene Gespräche und Diskussionen mit Betroffenen, Expert*innen und Politik über Herausforderungen und Wünsche” möglich machen. Ausganspunkt soll dabei die Frage sein: “Was braucht es politisch, um die nötige Entlastung zu sichern und zu stärken?”
Dialog Psychische Gesundheit: Pflegende Angehörige - zerrissen zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge?
Wann: Donnerstag, 9. Oktober 2025 | 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
Wo: Bayerischer Landtag | Senatssaal I Maximilianeum | 81627 München
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich diesen Termin bereits heute vormerken. Eine gesonderte Einladung mit weiteren Informationen zum Programm würden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin via E-Mail zukommen lassen.
Die Vernstalterinnen sind:
Kerstin Celina (MdL*, Sprecherin für Soziales), Julia Post (MdL, Sprecherin für Frauen, Jugend, ÖD) und Andreas Hanna-Krahl, (MdL, Sprecher für Gesundheit und Pflege)
*Mitglied des Landtags
Fragen und Rückmeldungen: Johanna.Schmidt-Jevtic@gruene-fraktion-bayern.de
Dieses Foto (Autorin: Stephanie Graskötter) stammt aus der Austellung “Respect vs Stigma Superhelden”
Fotoausstellung in Grafing: Abstinente Superhelden
Trockene Alkoholiker aus dem Umfeld der Suchtambulanz Grafing thematisieren mit einem sehr persönlichen Fotoprojekt die Ausgrenzung, die sie erfahren. Ihre Botschaft: Wer gegen die Abhängigkeit ankämpft, verdient Respekt. So nennen sie auch ihr Projekt „Respekt statt Stigma“. Die Ausstellung findet bis zum 31. Dezember 2025 im Haus der Caritas in der Bahnhofstraße 1 in Grafing zu den regulären Öffnungszeiten statt. Der Eintritt ist frei.
Zugrunde liegt dem Projekt ein Satz des Leipziger Psychiatrie-Professors Georg Schomerus: „Menschen, die eine Suchterkrankung überwunden haben, sind Helden.“ Davon inspiriert begab sich eine Gruppe ehemals suchterkrankter Menschen auf eine künstlerische Heldenreise. Sie holten die Fotografin Stephanie Greskötter mit ins Boot und inszenierten sich bei gemeinsamen Shootings in der Suchtambulanz als Superheldinnen und -helden. Der Initiator des Projekts ist Stefan Friedlein aus Poing.
Diese Informationen stammen von der Süddeutschen Zeitung (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/grafing-foto-ausstellung-alkohol-sucht-abstinenz-li.3287277.) Der dortige Artikel gibt außerdem mit verschiedenen Fallbeispielen einen Vorgeschmack auf die Ausstellung. Das Projekt aus Sicht der Betroffenen wird unter https://respect-vs-stigma.org/ und https://saxuminsalo.com/superhelden/ geschildert. Dort kann man sich auch mit seiner Geschichte als Superheld*in bewerben.
Headergrafik auf der Seite www.profil.at
Kann man Persönlichkeitsstörungen heilen?
Unter https://www.profil.at/gesellschaft/kann-man-persoenlichkeitsstoerungen-heilen/403052229 finden Sie ein Interview von profil.at mit dem deutschen Psychiater, Arzt, Universitätsprofessor und seit 2011 Vorstand der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Stephan Doering. In diesem Interview thematisiert er unter anderem die Heilbarkeit von Persönlichkeitsstörungen. Die Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen sei oft schwieriger als die anderer psychischer Erkrankungen. Deswegen lege man in Wien auch einen Schwerpunkt in der Ausbildung auf dieses Gebiet.
Altersdepression belastet die letzte Lebensphase. (Zeichnung Peter Bechmann)
Altersdepression: Der Suizidversuch von Wolfgang Grupp sorgt für Aufsehen
Der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat einen Suizid-Versuch öffentlich gemacht. Er kam vor Wochen ins Krankenhaus und schrieb in einem Brief an seine ehemaligen Mitarbeiter: „Ich bin im 84. Lebensjahr und leide an einer sogenannten Altersdepression. (…) Ich habe deswegen auch versucht, mein Leben zu beenden.“ Er habe sich Gedanken darüber gemacht, ob er überhaupt noch gebraucht werde. Er bedaure sehr, was geschehen sei und würde es gerne ungeschehen machen. An andere Menschen, die unter Depression leiden, appellierte Grupp: „Suchen Sie sich professionelle Hilfe und begeben Sie sich in Behandlung“.
Depressionen im höheren Alter werden als Altersdepression bezeichnet – diese unterscheiden sich von anderen Depressionen. Jüngere Betroffene sind meist niedergeschlagen und antriebslos, wie der Berufsverband für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie berichtet. Bei älteren Menschen äußert sich die Krankheit hingegen anfänglich häufig durch körperliche Beschwerden. 20 Prozent der Menschen leiden demzufolge an einer Depression im Alter.
Diese Angaben stammen von der Augsburger Allgemeinen (https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/wirtschaft-wolfgang-grupp-macht-suizid-versuch-oeffentlich-110456847). Weitere Informationen finden Interessierte da.
Buchcover zu “Das Alphabet der Angst” von Katharina Domschke und Peter Zwanzger im Herder-Verlag.
Buchbesprechung: „Das Alphabet der Angst“ von Katharina Domschke und Peter Zwanzger
Das Buch „Das Alphabet der Angst“ von den Professoren Peter Zwanzger und Katharina Domschke bietet 200 Fakten rund um unsere – nach Meinung der Autor*innen – wichtigste Emotion. Alphabetisch gegliedert (von A wie Adrenalin bis Z wie Zukunftsangst) beschreiben die beiden in eigenständigen Artikeln mit vielen Querverweisen allerlei Wissenswertes rund um das Thema Angst. Die Angaben sind wissenschaftlich fundiert und zeugen von einem großen Allgemeinwissen, unter anderem auf den Gebieten Literatur, Kunstgeschichte oder Theologie. Sie sind auch für Betroffene einer Angsterkrankung interessant. Es geht in dem Buch um die Rolle der Angst als natürliche Schutzreaktion, aber auch um ihre krankhaften Ausprägungen, die jeden fünften von uns betreffen. Das Buch ist auf jeden Fall für alle am Thema Angst Interessierten lesenswert. Es ist im Herder-Verlag erschienen (auch als E-Book erhältlich) und kostet 24 Euro.
Auf dieser Seite kann man es direkt beim Verlag bestellen:
https://www.herder.de/leben/shop/p6/88542-das-alphabet-der-angst-gebundene-ausgabe/